Spirituelle Musik zur Passion

ST.MARGRETHEN. Der Chor Inscriptum aus St.Gallen gastiert am Freitag, 26. Februar, in St.Margrethen. Er singt das spirituelle Werk «Passio» des zeitgenössischen Komponisten Arvo Pärt.

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Der Chor Inscriptum singt die «Passio» in St. Margrethen. (Bild: pd)

Der Chor Inscriptum singt die «Passio» in St. Margrethen. (Bild: pd)

In der Passionszeit kommt der St. Galler Chor Inscriptum nach St. Margrethen. Er singt die «Passio» des estnischen Komponisten Arvo Pärt am Freitag, 26. Februar, um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche.

Das Werk «Passio» von Arvo Pärt wurde 1982 vollendet, zwei Jahre nach der durch die Sowjetunion erzwungenen Auswanderung des Komponisten von Estland nach Wien.

Das Werk ist im Tintinnabuli-Stil komponiert, einer musikalischen Ausdrucksform, die Pärt nach jahrelanger Beschäftigung mit gregorianischer und Renaissance-Musik entwickelt hat. Dieser Stil verleiht der «Passio» eine starke meditative Wirkung. Der Text basiert auf der lateinischen Vulgata, ist im Gegensatz zu den Bach-Passionen nicht ergänzt oder erweitert; lediglich eine chorische Einleitung und ein Schluss sind zusätzlich zum Text komponiert.

Der Chor Inscriptum ging 2013 aus dem evangelischen Kirchenchor St. Gallen Centrum hervor. Das Projekt Inscriptum gründeten Christian Döhring und Serge Honegger 2008: Inscribere heisst einschreiben, eingravieren, einprägen. Mit Begeisterung führen die 25 Sängerinnen und Sänger die Idee weiter und pflegen unter der Leitung von Kristjan Döhring die Chormusik von der Gregorianik bis zur Gegenwart. Sie verbinden sie bisweilen mit Schauspiel, Tanz oder Fiktion. (pd)

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