Spielabbruch wegen schwerer Verletzung des Torhüters

Fussball Genau so unglücklich, wie die gesamte Vorrunde verlaufen war, endete für St. Margrethen auch die letzte Meisterschaftspartie im Herbst gegen den FC Wil II. Beim Stand von 0:2 musste wegen einer schweren Verletzung von Goalie Idris Idrizoski abgebrochen werden.

Gerhard Huber
Drucken
Teilen

Fussball Genau so unglücklich, wie die gesamte Vorrunde verlaufen war, endete für St. Margrethen auch die letzte Meisterschaftspartie im Herbst gegen den FC Wil II. Beim Stand von 0:2 musste wegen einer schweren Verletzung von Goalie Idris Idrizoski abgebrochen werden.

Eigentlich wollte man auf der Rheinau dieses letzte Spiel der Herbstmeisterschaft nur noch mit Anstand vorbei bringen. Klar hoffte man auf ein Wunder, sprich Punkte gegen die junge, aber sehr gut ausgebildete Reserve des FC Wil. Doch Wunder gab es keines. Die Wiler führten bereits zur Halbzeit trotz tapferer Gegenwehr der St. Margrether Rumpftruppe mit 2:0.

Wils Mittelstürmer traf vor der Pause zweimal

Zweimal war es Mittelstürmer Heini, der für die Gäste scorte. Das erste Tor nach perfektem Zuspiel des auf der linken Aussenbahn wieselflink auf und ab spurtenden Stadelmann. Beim zweiten Mal wurde er von Huber mit einem genau getimten Pass durch die Schnittstelle der Verteidigung auf die erfolgreich abgeschlossene Reise geschickt.

Dennoch: Die St. Margrether Verteidigung wurde von Lukic und Lotrim Hajrullahu gut zusammengehalten. Es war nicht mehr viel, was gefährlich auf Idrizoskis Tor kam. Und wirklich als überlegen war das Spiel der Gäste auch nicht zu bezeichnen. Leider wurde dann nach 68 Minuten der St. Margrether Torhüter Idris Idrizoski Opfer seines Mutes und Einsatzes.

Der frisch eingewechselte Wiler Stürmer Titaro stürmte mit dem Ball allein in Richtung des Tors und legte sich das Spielgerät etwas zu weit vor. Idrizoski kam folgerichtig aus seinem Kasten herausgelaufen und warf sich an der Strafraumgrenze dem anrennenden Titaro entgegen. Es kam zur Kollision, bei der man bis zu den Zuschauern das Brechen der Knochen des Goalies hörte. Schien- und Wadenbein wurden komplett durchgeschlagen.

Das Resultat (0:2) wird vermutlich gewertet

«Man kann unter dem Stutzen den Schienbeinknochen in verdrehter Stellung sehen. Wir hatten heute offenbar niemanden am Platz, der medizinisch ausgebildet ist. So wurde Idrizoski nicht bewegt, bis die Rettung an Ort und Stelle war, um die Verletzung nicht noch zu verschlimmern», sagt Trainer Djorde Duvnjak.

Nachdem die Versorgung des unglücklichen Torhüters mehr als 30 Minuten dauerte, brach Schiedsrichter Egzon Ibrahimi die Partie ab. Nachdem aber mehr als 60 Minuten gespielt waren, wird das Ergebnis voraussichtlich beglaubigt werden.

Aktuelle Nachrichten