«Speedfire» machte das Rennen

Die 6. Klasse von Manuel Sieber aus Balgach hat im Rahmen des Werkunterrichts als Projekt kleine Solarmobilmodelle gebastelt. Am vergangenen Dienstag wurde getestet, welche Gruppe das schnellste Mobil konstruiert hat.

Larissa Binder
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Wer hat das Schnellste? Die 6. Klasse von Manuel Sieber veranstaltete ein Rennen mit selbstgebastelten Solarmobilen. (Bilder: Larissa Binder)

Wer hat das Schnellste? Die 6. Klasse von Manuel Sieber veranstaltete ein Rennen mit selbstgebastelten Solarmobilen. (Bilder: Larissa Binder)

balgach. Die Schüler von Manuel Sieber luden zu diesem Anlass ihre Eltern ins Schulhaus Breite ein. Es war sogleich ein Abschlussabend für die Eltern, denn nach den Ferien werden ihre Kinder die Oberstufe besuchen.

Stromtag als Initialzündung

Die Initialzündung erfolgte an einem Stromtag in der Schule, dessen Ziel es war, die Begeisterung für Technik bei den Kindern zu wecken.

Roland Bruderer von Lernzentren LfW und ein Elektronik-Lernender gaben einen Einblick in das Leben eines Technikers. Sie stellten verschiedene Berufe aus diesem Ressort vor. Da sich heute viele Kinder nur noch konsumorientiert in den Bereich der Technik begeben, sollte dieser Elektroniktag ihnen zeigen, was hinter dem ganzen Konsum steckt. Nach einer Führung bei Lernzentren konnten die Schüler dann selber ans Werk: Sie löteten und bauten verschiedene Dinge zusammen. So entstand die Idee, im Werkunterricht ein Solarmodell zu realisieren.

Das grosse Rennen

Am Dienstag war dann der grosse Tag gekommen: Zwölf Solarmobile gingen bei einem Rennen an den Start. Unter den staunenden Augen der Eltern, die auf die verschiedenen Mobile wetten konnten, fand der Wettbewerb statt. Hier stellte sich heraus, wer am genausten gearbeitet hatte. Nebst einigen störrischen Gefährten, die sich nicht vom Platz bewegen wollten, überzeugten andere mit einer hohen Geschwindigkeit. Auch die Namen der Mobile waren sehr originell: von «Speedfire» bis «Solarflitzer» gab es alles.

Der «Speedfire» von Gian Wyss, Christof Lang und Gabriel Zäch gewann schliesslich das Rennen in vollem Tempo. Das Mini-Auto startete schon beim ersten Lauf durch und liess seine Gegner weit zurück. Stolz lobte Roland Bruderer die Klasse, die mit sehr viel Willen und Durchhaltevermögen an den Wagen gebastelt hatte. Denn schliesslich waren alle Gewinner.

Ein humorvoller Abschluss

Zum Schluss gab es noch einen lustigen Film, den die Klasse selber gedreht hatte. Auch eine kleine Vorführung durfte nicht fehlen: Ein Tanz, der von der Klasse einstudiert worden war.

Strahlende Gewinner: Christof Lang, Gian Wyss und Gabriel Zäch (von links).

Strahlende Gewinner: Christof Lang, Gian Wyss und Gabriel Zäch (von links).