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Spass beim Lehmstampfen

BALGACH. Im abgedichteten Teich im Buggler soll sich die gefährdete Geburtshelferkröte künftig vermehren. Der «Glögglifrosch», wie die bedrohte Amphibie auch genannt wird, ist in der Gegend heimisch, aber inzwischen sehr selten.
Bevor sich die Lehmklumpen stampfen lassen, müssen sie tüchtig gewässert werden. (Bild: pd)

Bevor sich die Lehmklumpen stampfen lassen, müssen sie tüchtig gewässert werden. (Bild: pd)

Wer im Verein Balger Natur Hand anlegt, macht sich in der Regel dreckig. Was durchaus Spass machen kann, wie am Gesichtsausdruck der beteiligten Kinder abzulesen ist. Wann sonst werden sie dazu aufgefordert, nach Herzenslust im Schlamm herumzustampfen? Tüchtig gestampft haben auch die Erwachsenen, schliesslich galt es, den im letzten Herbst ausgehobenen Teich mit Lehm abzudichten, damit das Wasser nicht länger zwischen den zerklüfteten Sandsteinrippen versickert. Die zwei Kubikmeter Lehm, die von den Freiwilligen mit Schubkarren an den Teichrand gekippt wurden, stammen von der Baugrube Wiesental (gegenüber des Gemeindehauses).

Geburtshelferkröte

«Wir hoffen, dass sich die Geburtshelferkröte hier bald einmal niederlässt», sagt Thomas Oesch, der den Anlass organisiert hat. Der «Glögglifrosch», wie die bedrohte Amphibie auch genannt wird, ist in der Gegend heimisch, aber inzwischen sehr selten. Sein heller, glockenartiger Ruf war vor zwei Jahren etwas weiter oben am Widenbach zu hören. «Allzu viel Wasser muss der Teich nicht halten, und im Sommer darf er auch mal austrocknen.» Bei der Geburtshelferkröte kümmern sich die Männchen um die Brut. Sie wickeln sich die befruchteten Laichschnüre um die Fersen und ziehen sich damit über Wochen in ein feuchtwarmes Versteck in Felsnischen oder Erdhöhlen zurück. Auch davon gibt es im Buggler genug.

Projekt Schlosspark Grünenstein

Ob die Lehmstampferinnen und Lehmstampfer gute Arbeit geleistet haben, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. «Es wird wohl hie und da wieder etwas Unterhalt nötig werden», vermutet Oesch. Das Gelände beim Zusammenfluss von Wolfsbach und Widenbach war früher ein monotones Fichtenwäldchen. Die von der Oeplan GmbH geplanten Aufwertungsmassnahmen waren Teil des Projekts «Schlosspark Grünenstein». Weitere Fördermassnahmen für den Glögglifrosch erfolgen in den nächsten Jahren am Dorfbach und am Widenbach. Wer bei Balger Natur mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. (pd)

Kontakt: www.balger-natur.ch

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