Spannung pur im Messestadion

EISHOCKEY. Im Heimspiel-Doppel gegen Graz und Znojmo gab es für den Bundesligisten Dornbirn einen Sieg und eine Niederlage. In der Inter-National-League besiegte Lustenau den Meister aus dem Bregenzerwald.

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EISHOCKEY. Im Heimspiel-Doppel gegen Graz und Znojmo gab es für den Bundesligisten Dornbirn einen Sieg und eine Niederlage. In der Inter-National-League besiegte Lustenau den Meister aus dem Bregenzerwald.

Gegen die Steirer mussten die Dornbirner sehr lange auf einen Treffer warten. Erst in der 42. Minute konnte Patrick Jarrett den Führungstreffer der Grazer – sie waren in Überzahl in Minute 17 erfolgreich – egalisieren. Danach jedoch ging es Schlag auf Schlag. Luciano Aquino (47.) brachte den DEC in Front, doch Sekunden später stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel. Zehn Minuten später durfte erneut Aquino jubeln, der nach einer Attacke zusammen mit Puck ins gegnerische Gehäuse rutschte. Und in der Schlussminute sorgte Martin Mairitsch mit einem Empty-Net-Treffer zum 4:2 für die endgültige Entscheidung.

Tags darauf war der Dornbirner EC-Chefcoach Dave Mac Queen nahe am Verzweifeln. Nach einem torlosen Startabschnitt gingen die Adler aus Tschechien in Minute 25 in Front und liessen im weiteren Verlauf jedem Ausgleich, den die Dornbirner immer postwendend fixierten, eine erneute Führung folgen. Chris D'Alvise besorgte das 1:1, Brett Sonne (35.) das 2:2 und Aquino (55.) – sein Kreuzecktreffer hatte das Prädikat sehenswert – stellte auf 3:3. Doch als alle schon mit einer Verlängerung rechneten, schlugen die Tschechen erneut zu und nahmen die zwei Punkte mit auf den Heimweg nach Znojmo.

In der Inter-National-League besiegte Lustenau den Meister aus dem Bregenzerwald. Das erste Vorarlberger Duell der laufenden INL-Saison war an Spannung kaum zu überbieten. Die Bregenzerwälder Tiger zeigten enormen Biss und lagen nach 25 Minuten in der Lustenauer Rheinhalle bereits mit 3:0 in Führung. Aber die Löwen krallten eindrucksvoll zurück und sorgten innerhalb von nur viereinhalb Minuten für den Ausgleich. Und als Draufgabe stellte Toni Saarinen (39.) mit einem Shorthander auf 4:3 für die Hausherren. Im letzten Abschnitt dieses heiss umkämpften Derbys – insgesamt gab es fast gerecht verteilt 73 Strafminuten und eine Spieldauerstrafe – rettete sich der Meister in die Overtime, die torlos blieb. Am Ende brachte der zehnte Penalty (nur einer ging rein) die Entscheidung für Lustenau. (gbo)

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