SP Rheintal empfiehlt «Ja»

Drucken
Teilen

Abstimmung Die Vorlagen Reform der Altersvorsorge 2020 und Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer sind eng verknüpft und kommen je nur zustande, wenn zweimal «Ja» resultiert, schreibt die SP Rheintal. Die SP Rheintal empfiehlt je ein «Ja», da die Reform die Voraussetzungen schafft für eine flexible Pensionierung zwischen 62 und 70 Jahren. Wer über 65 hinaus erwerbstätig ist, kann die Renten der AHV weiter aufbessern.

Aus Sicht der SP bringt die Reform auch einen Ausgleich der zinsbedingten tieferen BVG-Renten mit einer Erhöhung der neuen AHV um monatlich 70 Franken. Zudem wird die obere Grenze für die AHV-Renten von Ehepaaren von heute 150 auf 155 Prozent einer maximalen Altersrente erhöht. Zur Finanzierung dieser beiden Massnahmen werden erstmals seit über 40 Jahren die Beiträge für die AHV leicht erhöht: Sie steigen ab 2021 für Arbeitgeber und Arbeitnehmer um je 0,15 Prozentpunkte.

Bundesbeschluss unbestritten

Wie die SP schreibt, ist der Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit unbestritten. Er sei ein direkter Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit» des Bauernverbandes. Sie beauftragt den Bund, das Kulturland, die Produktion und den Handel von Lebensmittel sowie die Ressourcenschonung zu fördern. Auch die SP Rheintal ist für diese Anliegen und empfiehlt klar «Ja» zu dieser Vorlage. (pd)

Aktuelle Nachrichten