Sozialhilfe-Kommission wird aufgehoben

Der Gemeinderat hat sich für das neue Amtsjahr konstituiert. Bei der Ressortzuteilung ergaben sich keine Änderungen.

Drucken
Teilen

REUTE. Der Gemeinderat hat im Rahmen der Konstituierung Anzahl und Aufgaben der gemeinderätlichen Kommissionen diskutiert. Er ist dabei zum Schluss gekommen, dass die Sozialhilfe-Kommission aufgehoben werden kann. Die strategischen Aufgaben der Kommission werden neu vom Gemeinderat wahrgenommen und die Anordnung von Massnahmen und die Gewährung von Leistungen auch formell an den Sozialdienst delegiert. Dieser besteht aus der Ressortverantwortlichen und der Mitarbeiterin des Sozialamtes. Der Rat hat folgende Wahlen in Kommissionen vorgenommen: Niklaus Sturzenegger als Mitglied der Altersheimkommission; Eduard Sturzenegger und Bruno Nessensohn als Mitglieder der Wasser- und Umweltschutzkommission; Grit Hermann, Reto Rechsteiner und Jan Kuster als Mitglieder des Zählbüros für Urnenabstimmungen.

Analyse des Dorfkerns

Der Dorfkern besitzt innerhalb des Gemeindegebiets die Funktion des infrastrukturellen Zentrums. Mit dem Schulhaus mit Turnhalle, dem Gemeindehaus, Knotenpunkt öV, Dorfladen und Kirche sind die wesentlichen Elemente des öffentlichen Lebens vereint. Der im Dorf existierende Wohnraum besteht vor allem aus älteren Ein- und Zweifamilienhäusern sowie wenigen Mehrfamilienhäusern ebenfalls älteren Baudatums. Im Zentrum befindet sich eine baufällige Liegenschaft im Besitz der Einwohnergemeinde, westlich anschliessend das in die Jahre gekommene Bauamtsmagazin. Südlich und weiter westlich sind relativ grosse Zonen für öffentliche Bauten ausgeschieden. Die vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung anlässlich der am 1. und 2. März in Form eines Ideencafés durchgeführten Bevölkerungsbeteiligung zeigten folgende Bedürfnisse: Das Dorf soll in seiner Zentrumsfunktion gestärkt und zudem belebt und verschönert werden. – Es besteht Bedarf nach modernem Wohnraum für Single-Haushalte, junge Familien, aber auch ältere Paare oder Einzelpersonen. – Es besteht Bedarf nach Begegnungsraum. Mittels einer ortsbaulichen Analyse sollen das Potenzial und Entwicklungsmöglichkeiten des Gemeindegebiets Reute Dorf unter Einbezug der obengenannten Bedürfnisse dargestellt werden. Die ortsbauliche Analyse kann Grundlage bilden für eine Projektentwicklung über eine oder mehrere Parzellen der Gemeinde und von privaten Grundeigentümern. Wohnen und Arbeiten stehen im Zentrum der Nutzung.

Speziell sollen die Ortsbildschutzzone sowie die Neunutzung der gemeindeeigenen Parzellen unter Einbezug der angrenzenden Zone für öffentliche Bauten betrachtet werden. Die Resultate der Analyse sollen in die Richtplanung einfliessen. Es wird von Kosten von 20 000 Franken für die Studie und 10 000 Franken für die visuelle Umsetzung ausgegangen. Für die Zentrumsentwicklung sind in der Rechnung 2012 20 000 Franken zurückgestellt worden. (gk)