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Sommerlager wird Seminarwoche

Nur drei Kinder, aber alle Jugendlichen haben sich fürs Sommerlager von Jungwacht Blauring St. Margrethen angemeldet. Aus der Lagerwoche wird deshalb ein Lagerseminar.
Gert Bruderer

ST. MARGRETHEN. Jungwacht und Blauring machen aus der Not eine Tugend. Sie verzichten auf das übliche Sommerlager, so dass auch die Kinder, die sich angemeldet haben, daheim bleiben müssen. Dafür wird die vollzählige Mitwirkung der 14-Jährigen als Chance genutzt: Die Lagerwoche dient nun (im Rahmen eines Jugend-und-Sport-Lagers) als Ausbildungswoche. Eine Idee, die auch bei den Eltern grossen Anklang gefunden habe, wie Jungwacht und Blauring mitteilen.

Seit 1935 besteht der Jugendverein in St. Margrethen, aber in den letzten Jahren haben Jubla (wie Jungwacht und Blauring gern abgekürzt werden) stetig an Mitgliedern verloren. Auch die Scharstruktur, sagt J+S-Coach Andreas Scherrer, sei zu verbessern. Zum Beispiel herrsche kaum noch Verbindlichkeit. «Man ist zwar dabei, kommt aber nicht zu den regelmässigen Treffen», sagt Scherrer.

Erneuerung nötig

Also steht nun die Erneuerung bevor.

Eine Art Frischzellenkur.

Mit dem klaren Ziel, auf einen guten Weg zurückzukehren. Helfen soll auch das landesweit verfügbare Jubla-Mitgliederwerbungskonzept, das allerdings noch auf St. Margrethen und die hier herrschenden Gegebenheiten auszurichten ist.

Den Entscheid, das übliche Sommerlager für die Ausbildung der 14-Jährigen zu nutzen, hat Scharleiterin Lore Frischknecht zusammen mit der Lagerleiterin Mirjam Troxler und dem J+S-Coach Andreas Scherrer getroffen. Ehemalige Leiterinnen und Leiter, weitere J+S-Coaches sowie von J+S anerkannte Ausbildner von Jungwacht Blauring sind bereits mit der Planung eines altersgerechten Ausbildungslagers beschäftigt.

Kürzlich fand der Elternabend statt, an dem alle Leiter, angehenden Neuleiter sowie deren Eltern teilnahmen.

Organisation überdenken

Im Ausbildungslager wird nicht nur das Leitungsteam aus- und weitergebildet, sondern die ganze Organisation der Schar überdacht. Gegebenenfalls wird bereits eine Neustrukturierung vorgenommen.

Der Verein organisiert Gruppenstunden, diverse Anlässe und eben jährlich das Sommerlager für die St. Margrether Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren. Allerdings sind nur noch etwa zehn Kinder bei Jubla St. Margrethen aktiv.

Zu den Gruppenstunden kommen jeweils nur sehr wenige, kaum mehr als drei. Auch kommt es immer wieder vor, dass trotz Einsatzplans kein Leiter oder keine Leiterin erscheint.

Motiviert bleiben

Damit in dieser Situation die Motivation für die Leitungstätigkeit nicht völlig abhanden kommt, wird die Betreuung der Leiter (zum Beispiel von einem Präses, einem J+S-Coach oder einem Ehemaligen) als wichtig erachtet. Allerdings hat diese Betreuung in den letzten Jahren gefehlt – oder sie konnte nur punktuell einen Schwung bewirken.

Alle ziehen an einem Strick

Mit neuen Bestrebungen wurde auch insofern begonnen, als zu Beginn dieses Jahres alle ehemaligen Leiterinnen und Leiter ab ca. dem Jahr 2000 angeschrieben wurden.

Die Idee: Als Ehemaligen-Netzwerk sollen die früheren Jubla-Verantwortlichen dem heutigen Leitungsteam beratend zur Seite stehen.

Das Ausbildungslager wird vom 9. bis 16. Juli in Gais durchgeführt.

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