Solarmobile bereichern Berufswahl

Zum vierten Mal kürte der Verein «Chance Industrie Rheintal» die drei schönsten Mini-Solarmobile im Rheintal. 38 Schulklassen haben mitgemacht. Gewonnen haben zwei kleine Kunstwerke aus Widnau und eines aus Oberriet.

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Sie haben die schönsten Grundkörper für Solarmobile geschaffen und verhelfen damit ihren Klassen zu einer Reise in ein Forschungslabor: Alisha Döllinger, Naomi Lüchinger und Christina Frei (von links). (Bild: Bildmontage: pd)

Sie haben die schönsten Grundkörper für Solarmobile geschaffen und verhelfen damit ihren Klassen zu einer Reise in ein Forschungslabor: Alisha Döllinger, Naomi Lüchinger und Christina Frei (von links). (Bild: Bildmontage: pd)

Ein kleines, flaches Holzstück konnten die Schülerinnen und Schüler nach ihren eigenen Vorstellungen formen und verzieren. Das Holzstück bildet den Grundkörper für das spätere Solarmobil. Gegen 1000 Jugendliche machten mit. Die Jury kürte aus den Kreationen die drei Gewinner, was angesichts der originellen Gestaltungsvarianten alles andere als leicht war. Am Ende überzeugten eine Titanic, ein Bugs-Bunny-Rüebli und ein Jaguar.

Endmontage am Berufsevent

Das Solarmobil-Projekt steht im Zusammenhang mit dem Berufsevent von «Chance Industrie Rheintal» (CIR), der vom 12. bis 14. November in der Schöntalhalle in Altstätten durchgeführt wird. Alle Jugendlichen, die einen Grundkörper bearbeitet haben, können am Berufsevent die weiteren Bestandteile des Solarmobils auf einem interaktiven Berufsparcours sammeln und zusammenbauen.

Jede Schülerin und jeder Schüler der zweiten Oberstufe im Rheintal und im Appenzeller Vorderland hatte die Möglichkeit, den Grundkörper für ein kleines Solarmobil möglichst originell zu gestalten. Zuerst musste jede Klasse das schönste Werk auswählen und für den Wettbewerb einreichen. Zwei der drei allerschönsten Solarmobil-Grundkörper stammen aus dem Oberstufenzentrum Widnau: Alisha Döllinger aus der Klasse 2sb von Lehrer Stefan Baumgartner modellierte einen Jaguar und Christina Frei aus der Klasse 2sa von Matthias Sieber schuf ein Modell der Titanic.

Aufs Podest schaffte es zudem das Bugs-Bunny-Rüebli von Naomi Lüchinger. Sie besucht am Oberstufenzentrum Oberriet die Klasse 2sa von Lehrer Stefan Chaziparaskevas.

Solarmobile bald online

Da der Wettbewerb als Klassenwettkampf ausgeschrieben wurde, gewinnen alle drei Schulklassen je eine Reise ins Schüler-Forschungslabor «iLab» des Paul-Scherrer-Instituts im Aargau. Projektleiter Heinz Wiget, Standortleiter Rheintal von libs und Solarmobil-Projektleiter bei CIR, freut sich: «Die Jugendlichen haben eine geniale Kreativität entwickelt.» Damit alle gestalteten Objekte der Öffentlichkeit zugänglich werden, können die Jugendlichen am Berufsevent im Wettbewerbsbereich von www.chanceindustrie.ch ihr Solarmobil posten. Dabei werden sie nochmals die Möglichkeit erhalten, schöne Preise zu gewinnen: Dann nämlich wird das Publikums-Voting für sämtliche Solarmobile lanciert. (pd)