Solaranlage in der Meierenau

WIDNAU. Die Genossenschaft Wohnbauförderung Widnau hat für die Warmwasser-Aufbereitungsanlage im Mehrfamilienhaus A der Wohnüberbauung Meierenau eine Solaranlage installieren lassen.

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Dank der neuen Solaranlage können die Mieter in der Meierenau künftig von tieferen Nebenkosten profitieren. (Bild: pd)

Dank der neuen Solaranlage können die Mieter in der Meierenau künftig von tieferen Nebenkosten profitieren. (Bild: pd)

WIDNAU. Die Genossenschaft Wohnbauförderung Widnau, GWF, welche heute 79 Genossenschafterinnen und Genossenschafter zählt, hielt im Restaurant Hecht ihre 19. Generalversammlung ab. Verwaltungsratspräsident August Büchel leitete die Versammlung und liess in seinem Geschäftsbericht das letzte Geschäftsjahr Revue passieren. In seinen Ausführungen machte er einige Gedanken zur wirtschaftlichen Lage und wies insbesondere auf die Folgen im Immobilienbereich hin. Die tiefen Zinsen und die unsichere Lage bei den Finanzmärkten lösen bei Investoren und Privaten einen richtigen Boom in die Sachanlagen aus. Die Nachfrage nach Bauland sei gross, was sich auf die Landpreise spürbar auswirke.

Derzeit seien in Widnau und Umgebung über 150 Wohnungen in Planung oder stehen vor dem Bau.

Solaranlage erstellt

Im letzten Sommer erfolgte die Sanierung der Warmwasseraufbereitungsanlage im Mehrfamilienhaus A der Wohnüberbauung Meierenau. Neu unterstützen auf dem Dach installierte Sonnenkollektoren die Warmwasseraufbereitung. Die Gesamtkosten für die Sanierung beliefen sich auf Fr. 91 462.55. Das Bauvorhaben wurde seitens des Kantons und der Gemeinde mit einem Förderbeitrag von total 6000 Franken unterstützt.

Dank der neuen Anlage können die Mieter künftig von tieferen Nebenkosten profitieren. Das Wohnen in der Meierenau wird nun noch attraktiver.

Finanziell auf guter Basis

August Büchel konnte wiederum ein sehr erfreuliches Rechnungsergebnis präsentieren. Aus dem Betrieb resultierte ein nahezu gleich grosser Gewinn wie im Vorjahr. Das Jahresergebnis liegt bei Fr. 58 868.50. Das sehr gute Betriebsergebnis erlaubte es dem Verwaltungsrat, den GenossenschafterInnen, welche ein Kapital von 835 000 Franken eingelegt haben, wiederum eine Verzinsung von 4,5 Prozent vorzuschlagen. Auch die Vermietung war im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr erfolgreich. Dank der umsichtigen Verwaltung durch die Firma Romag konnten die gekündigten Wohnungen jeweils nahtlos wieder vermietet werden, und es herrschte praktisch kein Leerstand. (pd)