«So wieni bi, so fucking duregschwitzt»

HEERBRUGG. Sommer im Park: 857 Besucher am Freitag, 1543 am Samstag. Publikumsmagnet war Baschi, der frühzeitig ausgeschiedene «Music-Star»-Teilnehmer, der sich im richtigen Leben als Musiker durchgesetzt hat. Auch Shem Thomas war einer der Auftretenden.

Gert Bruderer
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Hoch, hoch, das kühle Nass! (Baschi mit Wasserspender)

Hoch, hoch, das kühle Nass! (Baschi mit Wasserspender)

Viele sagten am Samstag, ja, wegen Baschi seien sie sicher auch hier. Und sie wurden nicht enttäuscht. Der Star legte sofort los, es war sozusagen ein Heissstart. Der Wasserspender, den Baschi mitgebracht hatte, nützte nicht wirklich – und so waren gewisse spontane Textänderungen unvermeidlich. «So wieni bi», sang Baschi, «So wieni bi, so fucking duregschwitzt». Das Wasser, scherzte Baschi, sei «eigentlich Wodka», das Publikum war von den ersten Takten an aus dem Häuschen, es ging wirklich die Post ab.

Überhaupt ist das Festival «Sommer im Park» eine gute Erfindung. Das Programm konnte sich sehen lassen. Zwanzig Bands (!) an drei Tagen, dazu Comedy – und all dies vor der (bei so einem Anlass noch städtischer anmutenden) Silhouette von Hochhaus, Ellipse und Einkaufszentrum. Besonders angenehm: Trotz Dauerbeschallung war stets eine Unterhaltung möglich, «Sommer im Park» ist eine ideale Verknüpfung von viel Musik und vergnügtem Beisammensein. Gross war allerdings die Konkurrenz – mit dem Diepoldsauer «Rheintanzen» und dem Kriessner Töfftreffen, zwei Grossveranstaltungen, die beide ebenfalls ein breites Publikum ansprachen und sehr gut besucht waren.

Nimm, was du kriegen kannst! (Baschi mit herausgestreckter Zunge)

Nimm, was du kriegen kannst! (Baschi mit herausgestreckter Zunge)

Und dann gib alles! (Baschi in Aktion) (Bilder: Gert Bruderer)

Und dann gib alles! (Baschi in Aktion) (Bilder: Gert Bruderer)

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