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SKICROSS: Marc Bischofberger büsst in Russland wichtige Punkte ein

Trotz seines schlechtesten Rennwochenendes der Saison führt der Oberegger im Gesamtweltcup.

Nichtqualifikation fürs erste Rennen und 26. Platz im zweiten Wettkampf ist das enttäuschende Ergebnis, das der Olympia-Silbergewinner im Sunny Valley (Russland) erzielte. Sein nächster Verfolger im Gesamtweltcup, der Franzose Jean-Frédéric Chapuis, wurde im ersten Rennen Dritter, fiel aber am Sonntag auch bereits im Viertelfinal aus (17. Platz). Damit liegt Bischofberger vor dem letzten Rennen vom 17. März in Megève immer noch 59 Punkte vor Chapuis und 63 Zähler vor dem in Russland ganz starken Kevin Drury.

Der Kanadier feierte am Sonntag den ersten Weltcupsieg seiner Karriere, nachdem er bereits am Samstag Zweiter geworden war. Damit tauschte er die Plätze mit dem Gamser Jonas Lenherr; dieser feierte am Samstag seinen zweiten Weltcupsieg und wurde am Sonntag Zweiter. Im zweiten Rennen war mit Armin Niederer noch ein Schweizer im Final, er musste sich aber mit dem vierten Rang begnügen. Einschliesslich des Olympiarennens stand damit in den letzten acht Finals immer mindestens ein Schweizer am Start. Fünf dieser acht letzten Läufe bestritt Marc Bischofberger.

Im Südural kam er allerdings nicht in die Nähe des Finals. Schon am Freitag war der 27-Jährige in der Quali fürs erste Rennen ins Fangnetz geflogen und war damit am Samstag zum Zuschauen verurteilt. Am Sonntag stand Bischofberger zwar am Start, machte aber erneut Bekanntschaft mit dem Fangnetz: Im ersten Heat des Tages lag er an dritter Stelle als er bei einem Überholmanöver die Bodenhaftung verlor – unterwegs zum Sturz hielt der Oberegger dummer­weise noch seinen Teamkollegen Joos Berry auf, weshalb beide Schweizer den Achtelfinal nicht überstanden.

Am Sonntag patzte auch Bischis Konkurrent

«Das war definitiv nicht mein Wochenende», sagt Bischofberger. Er hatte aber Glück, dass Chapuis am Sonntag kaum mehr Punkte auf ihn gutmachte. Somit reicht dem Oberegger in Megève ein fünfter Platz zum Gewinn des Disziplinen-Weltcups, selbst wenn Chapuis gewinnen sollte.

Vor dem Weltcupfinal fin­- det zwar am 10. März die Schweizer Meisterschaft auf dem Hoch-Ybrig statt, aber Bischofbergers Fokus ist voll auf das letzte Weltcuprennen gerichtet: «Nun ha­- be ich endlich Zeit für die Erholung und die Regeneration.» Die Schweizer Skicrosser sind seit einem Monat ununterbrochen auf Reisen. Bischofberger reiste zwar nach dem olympischen Medaillengewinn für drei Nächte in die Schweiz zurück, aber dieser kurze Abstecher war mit allen Feierlichkeiten alles andere als Regeneration. (ys)

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