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Silbermedaille für Christina Niederer

EISKUNSTLAUF. Im Januar kündigte die damals 17-jährige Christina Niederer vom Eislaufverein Mittelrheintal an, ab neuer Saison in die Elite-Kategorie im Eiskunstlaufen zu wechseln. Letztes Wochenende hatte sie eine erste Möglichkeit, ihr Versprechen in die Tat umzusetzen: Ihr Einstand war erfolgreich.
Lucia Frei
Christina Niederer brillierte. (Bild: pd)

Christina Niederer brillierte. (Bild: pd)

Zusammen mit ihrer Vereinskollegin Romana Kaiser, Schellenberg, nahm Christina Niederer an der Trophée Romand teil, einem internationalen Wettkampf, der für die Qualifikation der Schweizer Meisterschaft zählt

Erster wichtiger Wettkampf

Am 6. Trophée Romand Swiss Cup starteten für den Eislaufverein Mittelrheintal die Intergoldläuferin Romana Kaiser bei den Junioren SEV und die Goldläuferin Christina Niederer in der Elite-Kategorie. Für beide war es der erste wichtige Wettkampf dieser Saison. Mit ihrer Leistung sehr zufrieden war dabei Christina Niederer von Rorschacherberg.

Premiere für Niederer geglückt

Zum ersten Mal in der Elite-Kategorie zeigte die Goldläuferin des EVM zwei starke Auftritte und holte sich hinter der amtierenden Schweizer Meisterin Anna Ovcharova die Silbermedaille.

Im Kurzprogramm zu «Bésame Mucho» stand die 18-Jährige zwei Dreifachsprünge. Der Dreifach-Salchow in Kombination mit dem Doppel-Toeloop zeigte Niederer perfekt, beim zweiten Dreifach-Toeloop war die Ausführung nicht ganz sauber. Auch ein Doppelaxel brachte ihr keine Punkte, da sie diesen aufriss und nur einfach drehte. Dafür zeigte sie sehr schöne Schrittfolgen und Pirouetten und erhielt hohe Komponente für ihr neues Kurzprogramm. Mit 38,12 Punkten reichte es für einen dritten Platz. Auch in der Kür zeigte Christina Niederer, dass mit ihr zu rechnen ist.

Sogar höchster technischer Wert

Trotz kleinen Fehlern bei den zwei Dreifachen zeigte sie Nerven und führte die beiden Doppelaxel und die restlichen Doppelsprünge sauber aus. Mit Pirouetten und Schrittfolgen auf hohem Niveau konnte sie überzeugen. Auch diesmal gab es hohe Komponenten und einen zweiten Platz in der Kür. Ihr technischer Wert wurde sogar am höchsten eingestuft, noch vor der Schweizer Meisterin Ovcharova. Insgesamt holte Christina Niederer den zweiten Platz und mit 110,61 Punkten eine persönliche Bestleistung. Trotz den paar Fehlern darf die Rorschacherbergerin sehr zufrieden sein mit ihrer Leistung an ihrer Premiere in der Elite-Kategorie.

Guter fünfter Rang für Kaiser

Das Kurzprogramm lief Romana Kaiser nicht ganz nach Wunsch. Sie stürzte beim Doppelaxel und patzte auch beim Doppel-Lutz. Dafür zeigte Kaiser sehr schöne Pirouetten auf Level drei und bekam für ihre Leistung insgesamt die zweithöchsten Komponenten ihrer Kategorie. Sie sicherte sich damit vorerst den fünften Zwischenrang.

Auch die Kür lief die 17-Jährige nicht sturzfrei. Wieder war es der Doppelaxel, der zusammen mit ein paar weiteren kleinen Fehlern wertvolle Punkte kostete. Dafür punktete Romana Kaiser einmal mehr mit Pirouetten auf Level vier und einer schönen Präsentation, so dass sie sich auf dem guten fünften Schlussrang halten konnte.

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