Silber für Elias Meier: Der dritte Kampf war zu viel

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Elias Meier (l.) verliert bei seinem Comeback nur den Finalkampf gegen den kampferfahrenen Angel Roque. (Bild: pd)

Elias Meier (l.) verliert bei seinem Comeback nur den Finalkampf gegen den kampferfahrenen Angel Roque. (Bild: pd)

Boxen Am letzten Wochenende fanden im baslerischen Frankendorf die Deutschschweizer - und Tessinermeisterschaften statt, an denen Elias Maier vom Boxclub Rheintal teilnahm. Das Elite-Halbschwergewicht (81 kg) war mit sechs Teilnehmern voll besetzt. Beim Auslosen hatte der Rheintaler kein Glück: Er musste zwei Kämpfe am Samstagnachmittag bestreiten.

Dank Reichweite und Härte in den Final

Maiers erster Gegner war Alexander Hediger vom BC Brugg. Ein erfahrener und hartschlagender Boxer, der von seinen 36 Kämpfen die meisten gewann. Meier spielte aber seine Reichweite aus und gewann die erste Runde. Auch die zweite wurde zu seinen Gunsten gewertet. In der dritten versuchte es Hediger mit der Brechstange, was misslang. So stand der Rheintaler im Halbfinal. Dort stand ihm vom BC Frauenfeld Renato Lohri gegenüber. Ein noch junger Boxer, der seine bisherigen Kämpfe alle gewonnen hatte. Er war aber der Härte von Meier nicht gewachsen und verlor den Kampf nach Punkten. Im Final wartete am Sonntag Angel Roque vom BC Zürich, der schon in der Bundesliga boxte und Erfahrung aus 67 Kämpfen in den Fäusten hat. Meier versuchte aus einer geschlossenen Doppeldeckung heraus, seinen Gegner auszukontern. Doch hatte dieser meistens eine Hand mehr im Ziel. Auch die zweite Runde ging an den Zürcher. Hoffnung kam auf, als Roque in der dritten Runde wegen Unsportlichkeit eine Verwarnung erhielt.

Anfangs Juni am ­Bodensee-Cup in Au

Doch es reichte nicht. Es blieb für Elias Meier bei der Silbermedaille, was aber nach einer fast dreijährigen Ringpause ein schöner Erfolg ist. In den nächsten fünf Wochen wird Elias Meier noch dreimal international im Ring stehen. Bevor am 10. Juni auf dem Dorfplatz in Au der Gong zum Bodensee-Cup ertönt. Die Gegner werden von der Kampfgemeinschaft Dornbirn kommen. Mit etwas Wetterglück wird es eine gratis Open-air-Veranstaltung. (pd)

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