Siegreiche Seemädchen

Die Staaderinnen kehren mit einem verdienten 2:1-Sieg aus Zuchwil zurück.

Christian Wenger
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Frauenfussball. Bei herbstlichen Temperaturen siegten die Seemädchen dank einer kompakten Mannschaftsleistung in der zweiten Halbzeit beim FFC Zuchwil verdient mit 2:1. Nach einer torlosen ersten Halbzeit trafen Raymann per Foulpenalty und Bisquolm.

Torlose erste Halbzeit

Beide Mannschaften starteten druckvoll in die Partie. Die ersten zehn Minuten waren noch immer nicht gespielt, da konnte Raymann einen Freistoss treten, welcher bloss auf den Fuss von Stilz abgewehrt wurde, die allerdings verfehlte.

In der 13. Spielminute kam Zuchwil zum ersten Schuss, welcher von Hutter geklärt wurde. Langsam aber sicher flachte die Partie immer mehr ab, mehr als harmlose Abschlüsse sahen auf beiden Seiten nicht heraus. Sekunden vor der Pause scheiterte Viriato an der Lattenoberkante. Somit ging es torlos in die Kabine.

Kaum war das Spiel wieder angepfiffen, tankte sich Stilz auf ihrer linken Seite durch, doch in der Mitte verpasste Viriato das Leder nur um Zentimeter.

Plötzlich riss der Faden im Staader Spiel, und es schien nichts mehr zu gelingen. Zuchwil spielte während etwa einer Viertelstunde extrem aktiv, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Nach 69 Minuten enteilte wiederum Stilz über links und drang bis in den Strafraum vor. Regelwidrig wurde sie von der letzten Solothurner-Verteidigerin von den Beinen geholt. Die gerechte Folge: Rote Karte und Penalty. Raymann legte sich den Ball zurecht und verwandelte gewohnt souverän: 0:1.

Kurze Zeit später rettete die abermals starke Hutter mit einer beinahe unglaublichen Parade die Führung.

Hektische Schlussphase

Das Team vom Bodensee lauerte fortan auf Konter. In der 82. Minute lancierte Lareida mit einem herrlichen Pass in die Nahtstelle Spielführerin Bisquolm, welche eiskalt zum 0:2 traf. Doch auch dies war nicht die Vorentscheidung.

Die Gastgeberinnen warfen jetzt alles nach vorne und wurden in der Nachspielzeit mit dem Anschlusstreffer belohnt. Auf der anderen Seite war es Hardegger, welche den Sack hätte zumachen können. Die Keeperin der Zuchwiler reagierte aber glänzend. Somit blieb es beim 1:2.

Aufgrund der anstehenden Barrage-Runde der Nationalmannschaft findet das nächste Spiel erst in zwei Wochen statt. Die Reise führt dann ins Berner Oberland. Spielbeginn im Thuner Lachenstadion ist um 20 Uhr .

FC Staad: Hutter; Kirchmann, Schläpfer, Raymann, König; Lareida, Selimi, Schmid, Stilz (90. Dietrich); Viriato (80. Overdick), Bisquolm (89. Hardegger).