Sieben prämierte Feinwerkoptiker

BALGACH. SwissOptic und die Ostschweizer Ausbildungs-Unternehmen WZW-Optic Balgach sowie Fisba Optik in St. Gallen ehren jedes Jahr gemeinsam ihre besten Feinwerkoptik-Lehrlinge. Dieses Jahr erreichten sieben von neun die Schluss-Note fünf.

René Schneider
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Die besten Nachwuchs-Feinwerkoptiker gestern vor dem Hauptportal von SwissOptic in Balgach: (v. l.) Deshire Ramadani, St. Gallen, Fisba; Steven Füllemann, St. Margrethen, WZW; Gentiana Hoxhaj, St. Gallen, Fisba; Lucija Pilicic, Balgach, SwissOptic; Sabine Kabashi, Widnau, WZW; Melanie Spirig, Berneck, SwissOptic; Valentino Tomasic, Rebstein, SwissOptic. (Bild: René Schneider)

Die besten Nachwuchs-Feinwerkoptiker gestern vor dem Hauptportal von SwissOptic in Balgach: (v. l.) Deshire Ramadani, St. Gallen, Fisba; Steven Füllemann, St. Margrethen, WZW; Gentiana Hoxhaj, St. Gallen, Fisba; Lucija Pilicic, Balgach, SwissOptic; Sabine Kabashi, Widnau, WZW; Melanie Spirig, Berneck, SwissOptic; Valentino Tomasic, Rebstein, SwissOptic. (Bild: René Schneider)

Feinwerkoptiker haben noch nicht den Ruf, einen Trendberuf ergriffen zu haben. Doch brauchen sie sich offenbar nicht zu sorgen um Anstellung und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Weil sie selten und begehrt sind. Die Unternehmen stellen die Neuen meist ein oder holen sie nach der Weiterbildung an den Techniken zurück. Die Unternehmen würden gern mehr Junge in diesem anspruchsvollen Beruf mit vierjähriger Lehre ausbilden. Aber sie finden nicht ausreichend Fähige. Auch das betonten die Repräsentanten der drei Ostschweizer Ausbildungsbetriebe gestern bei der 14. Verleihung der «SwissOptic-Auszeichnung».

Die Auszeichnung soll alljährlich Werbung machen für den Feinwerkoptiker-Beruf und zugleich den Neuen in der Ausbildung Ansporn sein, «mehr zu leisten als das Nötige», wie es Werner Krüsi, CEO von Fisba Optik, umschrieb. Das mache den Erfolg aus und hebe einen ab vom Durchschnitt. Das gelte nicht nur für die Lehrlinge, sondern für alle Mitarbeitenden und die ganze Branche. Optik sei zwar weltweit ein zukunftsträchtiger Wachstumsmarkt. Aber wenn man im internationalen Wettbewerb mit dem Produktions-Standort Schweiz bestehen wolle, müsse man eben mehr tun als das Nötige.

Zwar würden Handy-Kameras und andere Massenartikel zunehmend in China gefertigt. Doch finde Optik inzwischen über alle Lebensbereiche (etwa bei der Übertragung von Daten) neue Anwendungen. Der Schweizer Optik-Branche müsse es gelingen, sich ein Stück vom wachsenden Kuchen zu sichern. Zusammen mit den Besten. Jeweils die Besten der Lehrabschlussprüfung bekommen 500 Franken, wenn sie eine Fünf im Abschlusszeugnis erreichen. Eine weitere Hunderternote gibt es für jede Zehntelsnote über der Fünf.