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Sicherheitsfirma Abacon baut Stellen ab

Die Sicherheitsfirma Abacon baut Stellen ab. Es ist von einer Massenentlassung gemäss Obligationenrecht die Rede. Zahlen nennt das Unternehmen nicht. Die kantonalen Behörden sind bereits informiert.
Gert Bruderer
Abacon ist vorletztes Jahr nach Diepoldsau gezügelt, in die ehemaligen Büros der Dietsche Montageprofis. (Bild: gb)

Abacon ist vorletztes Jahr nach Diepoldsau gezügelt, in die ehemaligen Büros der Dietsche Montageprofis. (Bild: gb)

DIEPOLDSAU. Die Unternehmensleitung hat zusammen mit der Personalkommission die Mitarbeitenden in einem Schreiben informiert. Weil verschiedene Aufträge bald auslaufen würden, werde es zu einem Stellenabbau kommen. Im Schreiben an die Mitarbeitenden begründet Abacon die schlechte Nachricht zwar, auf Anfrage wird jedoch keine Auskunft erteilt.

Die Mitarbeitenden sind für heute Mittwoch zu einer von drei Informationsveranstaltungen eingeladen. Zuvor hatten sie die Möglichkeit, Vorschläge oder Anliegen der Personalkommission einzureichen.

Das Unternehmen schreibt, es sei ihm «ein Anliegen, möglichst viele Mitarbeitende weiter zu beschäftigen, auch um allfällige Neuaufträge» erfüllen zu können. Gemeinsam werde nun nach Lösungen gesucht, um dies zu schaffen.

Die Abacon-Sicherheitskräfte sind hauptsächlich für die öffentliche Hand im Einsatz. Sie üben in zahlreichen Gemeinden den Ordnungsdienst aus. Im Auftrag des Bundes kümmern sie sich um die Sicherheit in Asylunterkünften – in Altstätten, Bremgarten und Kreuzlingen. Auch im Bus fährt Abacon nachts teilweise mit.

Weil Abacon seit der Gründung im Jahr 2007 rasch wuchs und bis 2014 etwa 90 Stellen schaffen konnte, zog die Firma wegen Platznot vor zwei Jahren nach Diepoldsau um, wo man die Büroräume der (nach Kriessern umgezogenen) Dietsche Montageprofis übernehmen konnte.

Der nun bevorstehende Stellenabbau wird im Schreiben an die Mitarbeiter so begründet: Wie bereits bekannt sei, würden im August die Aufträge mit dem Staatssekretariat für Migration – für Bremgarten, voraussichtlich auch für Heiden – sowie für die Patrouille in Sulgen auslaufen. Noch unklar sei, ob der Patrouillendienst in Bremgarten und jener in Sulgen weiter durch Abacon geleistet werden kann. Möglich sei auch, dass nach der Schliessung in Heiden eine neues Zentrum für Flüchtlinge eröffnet werde. Die Situation «verlangt leider eine zeitnahe Umsetzung und Entscheidung, um grösseren wirtschaftlichen Schaden zu vermeiden», heisst es im Schreiben an die Mitarbeitenden. Das kantonale Amt für Wirtschaft ist informiert worden, wie dieses bestätigt.

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