Sensationelles 6:2 gegen YB

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Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Den Frauen vom FC St.Gallen-Staad ist eine Überraschung gelungen: Sie deklassierten die YB-Frauen mit 6:2. Es war eine ausgezeichnete Leistung; der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient. Die zweifache Torschützin Valeria Iseli sagte: «Wir kamen nicht gut in die Partie und gerieten in Rückstand. Dann kamen wir etwas glücklich zum Ausgleich.» Und weiter:

«Die rote Karte gegen eine Bernerin spielte uns sicher in die Karten, aber es war bisher unser bestes Spiel in dieser Saison.»

Die Ostschweizerinnen mussten in der elften Minute das erste Gegentor hinnehmen. Stephanie Waeber drückte einfach mal ab und der Ball prallte von der Unterkante der Latte über die Linie und ins Spielfeld zurück. Es war eine Art «Wembley-Goal». Die Antwort von SG-Staad liess aber nicht lange auf sich warten. Valeria Iseli verwertete einen Abpraller zum Ausgleich. Fünf Minuten danach verwandelte Stephanie Brecht einen Foulpenalty zur erstmaligen Führung – und nur fünf Minuten später köpfte Iseli zum 3:1 ein. Yael Aeberhard war nach etwas mehr als einer halben Stunde für den vierten Treffer verantwortlich. Kurz vor der Pause wurde die Bernerin Marilena Widmer nach einem Foul zum zweiten Mal verwarnt und damit des Feldes verwiesen.

Mit einer Spielerin weniger kamen die Gäste kurz nach der Pause zum zweiten Tor. Dies brachte jedoch die gut harmonierenden St.Gallerinnen nicht aus dem Konzept. Ylenia Caputo erhöhte per «Bogenlampe» auf 5:2, Geraldine Ess machte mit einem herrlichen Weitschusstor in der Nachspielzeit das halbe Dutzend voll. (mas)