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«Sensationelle Skisaison»: Viel Ertrag, aber auch viel Aufwand für die Skilift Oberegg-St.Anton AG

Die Skilift Oberegg-St.Anton AG hat eine ertragreiche Saison hinter sich, aber auch viel Geld ausgeben müssen.
Der letzte Winter war ein besonders schneereicher. Der Skilift von Oberegg auf den St.Anton war 37 Tage geöffnet. (Bild: pd)

Der letzte Winter war ein besonders schneereicher. Der Skilift von Oberegg auf den St.Anton war 37 Tage geöffnet. (Bild: pd)

(rez/pd) «Es gibt wohl wenig Schöneres als eine schneereiche Saison mit frisch revidiertem Pistenfahrzeug»: Diese Aussage machte Pius Federer, der VR-Präsident der Skilift Oberegg-St.Anton AG. An der 54. Generalversammlung spielte er so auf die Anschaffung des Pisten-Bullys 200 an, die vor der letzten Skisaison erfolgt war.

Federer hatte an der GV gute Laune. Er sprach davon, dass dank Pistenfahrzeug und Bully- Pilot an den Hängen des St.Anton eine «sensationelle Skisaison mit ebensolchen Pisten» stattgefunden habe – und spekulierte über verschiedene Szenarien. Etwa, was geschehen wäre, wenn kein neues Pistenfahrzeug da gewesen wäre und das alte in den riesigen Schneemassen des letzten Winters den Geist aufgegeben hätte. Oder was geschehen wäre, hätte auf das neue Fahrzeug nicht so viel Schnee gewartet. «In beiden Fällen wäre uns wohl eine Erwähnung in der Schnitzelbank sicher gewesen», sagte Pius Federer scherzend.

Die Skilift Oberegg- St.Anton AG zählte in der letzten Saison 37 Betriebstage. Die mehr als 50'000 dabei getätigten Personenbeförderungen ergaben Billetteinnahmen von 41'730 Franken. Zu den regelmässigen Besuchern der Anlage gehörte die Schule Oberegg, die zehnmal zu Gast war und auch ein Schüler-Skirennen durchführte. Das eingespielte Team um Sonja Spirig-Pfeiffer (Gastronomie) und Bruno Bischofberger (Liftbetrieb) verdiente sich ein Sonderlob an der GV.

Mehr Aufwand für Personal und Diesel

Die Einnahmesummen, die sich an der GV zeigten, sind respektabel, sowohl der Skilift selber wie auch die Beiz setzten viel mehr um als in anderen Wintern.

Den Einnahmen stehen höhere Ausgaben gegenüber. Allein der Personalaufwand war fast dreimal so hoch wie im Vorjahr. Auch der Aufwand für Diesel war viel höher, weil das neue Pistenfahrzeug viele Einsatzstunden hatte. Am Ende resultierte jedoch trotzdem ein Gewinn. Die Aktionäre nahmen an der GV den Antrag des Verwaltungsrats an, den Gewinn von 6510 Franken dem Gewinnvortrag und den gesetzlichen Reserven gutzuschreiben.

Hoffnung auf noch so eine gute Saison

Nicht nur wegen des Gewinns hofft der Verwaltungsrat darauf, in den kommenden Monaten noch einen Winter wie den letzten zu erleben. «Dann könnten wieder Anlässe wie der Firmen-Skitag, der Vereins-Skitag, der Ski-Fun-Tag, das Stützli- Rennen und das Schüler-Skirennen durchgeführt werden», schreibt er in einer Mitteilung.

Zunächst findet am Samstag, 14. Dezember, in der Skilift- Beiz jedoch zuerst einmal das Saisoneröffnungsfest statt. Auf den 12. Januar wird zum Stegreif-Brunch geladen, am 14. März ist dann schon wieder die Ski-End-Party. Bei allen Anlässen stehen Oberegger Dorfvereine im Einsatz.

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