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Sennwald: Kiesfang ökologischer entleeren

Der Steinenbachsämmler wird saniert, dafür wird eine Umgehungsleitung erstellt.
Thomas Schwizer
Die Vertreter der diversen Kooperationen vor dem Steinenbachsämmler. (Bild: Thomas Schwizer)

Die Vertreter der diversen Kooperationen vor dem Steinenbachsämmler. (Bild: Thomas Schwizer)

Mehrere Bauwerke des Kiesfangs sind sanierungsbedürftig. Die Erneuerungsarbeiten haben am Montag begonnen. Sie kosten 500'000 Franken und werden in Etap­-pen bis im Herbst 2020 dauern. Der Steinenbachsämmler bildet den südlichen Punkt des Zweckverbandsgebietes Rheintaler Binnenkanal (RBK), der zwölf Mitgliedsgemeinden von Sennwald bis St.Margrethen umfasst. RBK-Präsident Roland Wälter, Gemeindepräsident von Diepoldsau, begrüsste Vertreter der beauftragten Baufirma Marty Bauleistungen AG, des Ingenieurbüros Bänziger Partner AG und der Gemeinde Sennwald zum symbolischen Spatenstich.

Neue Leitung bringt Vorteile für das Ausbaggern

Als erste Etappe wird eine Umgehungsleitung mit einer Kapazität von 950 Litern Wasser pro Sekunde im Bereich des Kieswegs realisiert, der südlich des Sämmlers verläuft. Sie führt das Wasser vom Zufluss des Kiesfangs nach dem Auslauf in den Steinenbach zurück, aber mit einer Abzweigung auch direkt in das Auslaufbauwerk, das ein reiches Fischvorkommen hat. Diese Leitung kann unabhängig von Schonzeiten realisiert werden, erläuterte RBK-Geschäftsführer Sascha Weder.

Gemäss den Ingenieuren Jürg Gächter und Reto Walser ist die Etappierung der Arbeiten mit dem zuständigen kantonalen Amt abgesprochen. Dank der Umgehungsleitung könne der Wasserstand im Kiesfang so gesenkt werden, dass das Ausbaggern gegenüber heute deutlich erleichtert wird. Der Wasserstand im Ausflusswerk kann mit der neuen Leitung auch bei einem Absenken des Wasserstands im Sämmler hoch gehalten werden. Der richtige Zeitpunkt für die einzelnen Etappen und das Ausfischen werde mit dem Fischereiverein koordiniert, wurde betont.

Zwei Naturstein-Bauwerke bleiben erhalten

Das Naturstein-Auslaufbauwerk bleibt erhalten. Es wird in einer nächsten Etappe saniert. Lose Teil werden entfernt, die Natursteinfugen beidseits neu ausgefugt, die Stahlkonstruktion (Geländer und Schieber) ebenfalls gereinigt und mit einem neuen Korrosionsschutz versehen. Auch die Naturstein-Gewölbebrücke beim Auslaufbauwerk bleibt erhalten und wird umfassend saniert. Sie wird mit einer «schwimmend gelagerten» Betonplatte für eine Nutzlast von 40 Tonnen dimensioniert. Die heute auf 3,5 Tonnen beschränkte Brücke beim Einlauf des Steinenbachs in den Rheintaler Binnenkanal ist in schlechtem Zustand. Sie wird durch eine neue Brücke mit ebenfalls 40 Tonnen Nutzlast ersetzt. Beim Spatenstich bedankte sich der Sennwalder Gemeindepräsident Peter Kindler für die freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Zweckverband RBK. Dessen Präsident Wälter lobte die zeitnahe Abwicklung des Bewilligungsverfahrens durch Gemeinde und Kanton.

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