Seelsorgeeinheit Blattenberg hat einen neuen Pfarrer

MONTLINGEN. Am Sonntag wurde in der Pfarrkirche von Montlingen ein seltenes Fest gefeiert: Dekan Josef Benz nahm im Auftrag des Bischofs die feierliche Amtseinsetzung von Waldemar Piatkowski als Pfarrer der fünf Pfarreien der Seelsorgeeinheit vor.

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MONTLINGEN. Am Sonntag wurde in der Pfarrkirche von Montlingen ein seltenes Fest gefeiert: Dekan Josef Benz nahm im Auftrag des Bischofs die feierliche Amtseinsetzung von Waldemar Piatkowski als Pfarrer der fünf Pfarreien der Seelsorgeeinheit vor. Teamkoordinator Jürgen Kaesler verlas die bischöfliche Beauftragung: Dem neuen Pfarrer kommen jene Aufgaben als verantwortlicher Priester der Seelsorgeeinheit zu, wie sie in den Bistumsweisungen zu den Seelsorgeeinheiten festgehalten sind. Die Dienste des Lehrens, der Liturgie und der seelsorgerlichen Leitung übt der neue verantwortliche Priester in enger Zusammenarbeit mit den übrigen Mitgliedern des Pastoralteams aus.

Ein wichtiges Zeichen

Zwar habe eine Pfarrinstallation nicht mehr dieselbe Bedeutung wie früher, weil sie nicht mehr die erste Messe ist, die der neue Pfarrer mit der Gemeinde feiere, dennoch ist sie ein wichtiges Zeichen geblieben. Mit dem Geleit zum Altar und zum Ambo wurde auf die wesentlichen Aufgaben des Pfarrers aufmerksam gemacht: die Verbundenheit mit Jesus Christus im Wort und im Sakrament zu stärken und zum Wohl und zum Heil der ihm anvertrauten Gläubigen zu wirken.

Die Fürbitten wurden von einer Ministrantin, einem Kind, zwei Pfarreiräten, einem Jugendlichen und einem Kirchenchormitglied vorgetragen. Pfarreiräte von Kobelwald, Montlingen und Kriessern gestalteten die Gabenprozession. Im Gottesdienst sang unter der Leitung von André Vitek, begleitet von Boris Tschirky an der Orgel, der Kirchenchor von Kriessern verschiedene Motetten.

Wertvolle Kontakte

Am Ende des Gottesdienstes gratulierte der Kreisratspräsident Daniel Feldmann dem neuen Pfarrer und überreichte ihm ein Couvert mit Gutscheinen für Restaurantbesuche: «So ergeben sich bei gutem Essen wertvolle Möglichkeiten, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die eher selten in die Kirche kommen.» Ein Engel aus Keramik soll Pfarrer Waldemar Piatkowski in seinen Aufgaben begleiten. Jürgen Kaesler übergab im Namen der Pfarreien dieses Geschenk und verdankte Pater Othmar Baldegger sein Wirken als Pfarradministrator. Zum Schluss dankte Pfarrer Piatkowski und bat im Gebet: «So freue ich mich auf die Aufgabe als eurer Pfarrer in der Seelsorgeeinheit und bin bereit, mein Bestes zu geben und bitte Gott um engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Ideen einbringen, die sich mitsorgen um das Wohl, um das Leben der Pfarreien. Aber auch wir alle zusammen werden keine perfekte Seelsorgeeinheit aufbauen – und das müssen wir auch nicht. Wir dürfen nur nicht vergessen, dass der unter uns ist, der Unmögliches möglich macht.» (Gabi Ceric)

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