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Seebuben in Lauerstellung

Der 3.-Liga-Tabellendritte Staad fühlt sich durchaus zu Höherem berufen.
Günther Böhler

FC STAAD. Nach einer guten Vorbereitung geht die Mannschaft von Spielertrainer Jose Gonzales mit viel Optimismus in die Rückrunde. Der Rückstand auf den Aufstiegsplatz beträgt nur vier Punkte.

Vom Belag des Allwetterplatzes auf dem Staader Bützel inspiriert, könnte man beim dort ansässigen 3. Liga-Team durchaus sagen, dass auch im Frühjahr alles im hellgrünen Bereich liegt. Die Meisterschaftspause wurde ab Anfang Februar intensiv genützt. Dabei ging es aber nicht nur darum, sich darauf vorzubereiten den guten dritten Rang abzusichern, sondern im Lager des FC Staad hat man durchaus Geschmack auf mehr bekommen.

2 Rückkehrer aus St. Margrethen

«Wir sind, da die Liechtensteiner Spitzenteams FC Ruggell und FC Schaan nur vier bzw. zwei Punkte Vorsprung haben, sozusagen in Lauerstellung», verrät Cornel Rüst, der ebenfalls spielende Assistenzcoach von Spielertrainer Jose Gonzales. «Damit wir um den Aufstieg mitspielen können, braucht es aber eine perfekte Rückrunde – und etwas Schützenhilfe von den anderen Teams der Gruppe», führt Rüst weiter aus.

Er weiss eben auch, dass die Teams aus dem Fürstentum in den Wintermonaten nicht untätig gewesen sind – und daher haben die Seebuben zahlreiche Tests angesetzt. Und natürlich war man auch bemüht, die drei Abgänge zu kompensieren. Rafael Bucheli wechselte zum Ligakonkurrenten Diepoldsau-Schmitter, Cedric Tscherne nach St. Margrethen und Aleksandar Stojanovic versucht sein Glück nun im Ausland.

Die entstandene Lücke dürfte mehr als geschlossen sein: In der Rückrunde stehen Aleksandar Popadic und Goalie Nemanja Babic, die beiden Rückkehrer aus St. Margrethen, wieder zur Verfügung. Babic kehrte zwar schon im Sommer zurück, fehlte im Herbst aber noch wegen einer Verletzung. Neu zum Kader gehören zudem die drei Junioren Haki Bajralija, Jonas Müller und Iain Geisselhardt.

Sechs Heimspiele als Vorteil

Die Bilanz der insgesamt sieben Vorbereitungsspiele war laut Rüst eher durchzogen. Dies spielt aber im Fussball meist keine Rolle, und immerhin konnte zuletzt die Generalprobe gegen den Drittligisten Kirchberg mit 3:2 gewonnen werden.

Um die Aufstiegsträume weiter aufrecht zu halten, sollte am Sonntag zum Auftakt der Rückrunde Nachzügler Dardania St. Gallen zu Hause in die Schranken gewiesen werden. Es ist das erste von sechs Heimspielen im Frühling, und daher könnte auch der Spielplan am Ende ein Vorteil für die heimstarken Staader sein.

Zum Frühjahrsbeginn sind bis auf den gesperrten Luka Slijepcevic wahrscheinlich alle mit dabei. Alle Wehwehchen der langen und intensiven Vorbereitung sind jetzt Geschichte – und die Bützel-Kicker gehen hochmotiviert und ambitioniert in den zweiten Durchlauf der Meisterschaftssaison 2015/16.

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