Sechster Sieg in Folge

Die Rheintaler Luchse holen sich in Rapperswil mit 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) einen weiteren Sieg. Nach einem fulminanten Start liess ihre Leistung etwas nach.

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EISHOCKEY. Die Luchse starteten wie erwartet sehr selbstsicher. Bereits nach 42 Sekunden klingelte es hinter dem Lakers-Torhüter. Ein sehenswerter Handgelenkschuss von Schawalder fand den Weg zur 1:0-Führung für die Rheintaler. Wer nun dachte, es gehe im gleichen Stile weiter, sah sich arg getäuscht. Es entwickelte sich eine überaus zerfahrene Partie. Gemessen an Spielanteilen gab es aber keine Zweifel über den späteren Sieger. Leider wurden beste Chancen zur Resultatverbesserung vergeben. Der Reihe nach scheiterten Breitenmoser (zweimal), Holenstein und Strebel entweder am Lakers-Torhüter oder am Metallgehäuse. Ein ruhiges Drittel erlebte Lütscher, der für Marti das Tor hütete. Ganze zwei Schüsse auf sein Tor konnten ihn kaum beunruhigen.

Fehlender Spielfluss

Leider fand das langatmige Spiel beider Teams seinen weiteren Verlauf. Der SCR agierte viel zu kompliziert und die ruppige Gangart der Lakers behagte den Luchsen offensichtlich nicht. Viele Strafen auf beiden Seiten liessen keinen Spielfluss aufkommen. Knapp vier Minuten vor dem zweiten Pausentee war es Alexander Paul, der endlich das 2:0 für den SCR erzielte. Nur drei Zeigerumdrehungen später schloss Moser ein gelungenes Powerplay zum 3:0 ab.

Viele vergebene Chancen

Der SCR hatte das Spiel fest im Griff, sündigte aber erneut im Abschluss. Chancen im Minutentakt wurden vergeben. Vor allem Breitenmoser fehlt momentan die Abschlussgenauigkeit. Torjubel dann in der 48. Minute: Einen tollen Sololauf schloss Holenstein zur beruhigenden 4:0-Führung ab. Eine Minute später war es erneut Schawalder, der einen Abpraller zum 5:0 erbte. Die Frage, ob die Luchse einen Shutout feiern dürfen, beantwortete Torhüter Lütscher dann gleich selbst. Seinen Ausflug nahmen die Lakers dankend an und durften somit wenigstens ein Ehrentor erzielen.

Ein Spiel ohne Glanz mit einem klaren Rheintaler Sieg. Tabellenspitze und Abschluss der Vorrunde. Der grosse Pechvogel dieses Spiels war Jungluchs Obrist. Er erlitt im Mitteldrittel einen Armbruch und wird einige Wochen verletzt ausfallen. (lbi)

2. LIGA, GRUPPE 2

Rapperswil-Jona – Rheintal 1:5 (0:1; 0:2; 1:2)

Diners-Club-Arena – 34 Zuschauer – SR: Scheggia, Guidi.

Tore: 1. Schawalder (Strebel) 0:1; 36. Paul (Bärtsch) 0:2; 40. Moser (Paul) 0:3; 49. Holenstein 0:4; 51. Schawalder (Strebel) 0:5; 58. Benedetti 1:5.

Strafen: 11×2 Minuten und 1× Matchstrafe gegen Rapperswil-Jona; 6×2 Minuten und 1×10 Minuten gegen Rheintal.

Rheintal: Lütscher (Frei); Diener, Knöpfel; Berweger, Ammann; Obrist, Sabanovic; Holenstein, Breitenmoser, Pfeiffer; Moser, Strebel, Schawalder; Bartholet, Bärtsch, Paul; Binder, Vonbun; Coach: Roger Nater.

Rapperswil-Jona: Friess (Büsser); Rozijn, Wörndli; Strickler, Mettler; Laimbacher, Brotzge; Schneider, Zihlmann, Hefti; Marzan, Gahlinger, Schmid; Küttel, Benedetti, Streiff; Gmür, Voneschen, Meier; Gloor; Coach: Daniel Schneider.