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SC Rheintal gelingt gegen Reinach der Befreiungsschlag

Dank gutem Start gewinnt der SC Rheintal das Heimspiel mit 5:2 Toren gegen Reinach.
Vincent Sauter (l.) und Lukas Sieber waren zwei wichtige Stützen bei diesem schönen Sieg. (Bild: pd)

Vincent Sauter (l.) und Lukas Sieber waren zwei wichtige Stützen bei diesem schönen Sieg. (Bild: pd)

Eishockey Beim späteren Spielbeginn wegen des regionalen Nachwuchsturniers zeigte sich die Wichtigkeit dieses Spiels: Die zum Teil überraschenden Resultate der anderen Partien liessen den SC Rheintal zwischenzeitlich gegen das Tabellenende abrutschen.

Auftakt nach Mass, Powerplay auch

So war der SC Rheintal voll gefordert. Und es wurde ein Auftakt nach Mass. Yves Breitenmoser lancierte Yanick Bodemann mit einem Steilpass, und der liess dem Hünen Kunz im Gästetor keine Abwehrchance. Die erhoffte frühe Führung wurde Tatsache. Nach zehn Minuten gab es die erste Strafe gegen die roten Löwen, das Powerplay der Luchse lief wie am Schnürchen: Lukas Sieber spielte auf Adrian Ströhle und sein erster Saisontreffer wurde endlich Wirklichkeit. Die nächste Strafe brachte den Anschlusstreffer für die Gäste, deren Topscorer Allabauer lenkte für Vincent Sauter unhaltbar ab. Aller guten Dinge sind drei, die nächste Überzahl eine Kopie des 2:0, Lukas Sieber sah Adrian Ströhle, und dieser traf bereits zum zweiten Mal. Damit war der Zwei-Tore-Vorsprung für die Hausherren nur Sekunden vor der Pause eingetütet.

Und es ging im zweiten Drittel im gleichen Stil weiter: Lukas Sieber erhöhte auf ein beruhigendes 4:1. Die Gäste bemühten sich, aber die grösste Gefahr ging durch einige fahrlässige Scheibenverluste der Rheintaler aus, doch die Abschlüsse der Aargauer waren harmlos. Eine weitere Strafe brachte sogar die Möglichkeit auf einen Shorthander, die nicht genutzt wurde. Im Gegenzug standen plötzlich drei Löwen vor Vincent Sauters, doch dieser vereitelte auch diese Chance souverän. Sandro Bartholet sah seinen Solovorstoss im Tor und jubelte vorsorglich, die Unparteiischen entschieden auf Torumrandung und so ging dieser Schuss nur als dritter Metalltreffer in die Statistik. Das Spiel wurde hektisch, und die Löwen brachten eine leicht hässliche Note ins Spiel. Die Strafbank war bald gut besucht, denn Renggli handelte sich eine Zehn-Minuten-Strafe ein. Und die doppelte Überzahl bedeutete den fünften Treffer und diesmal war der Torjubel von Sandro Bartholet berechtigt. Es reichte vor der zweiten Pause nur noch zu Resultatkosmetik für Reinach.

SC Rheintal verwaltet den Vorsprung souverän

Die letzten 20 Minuten mussten auch noch überstanden werden. Die Löwen kannten die Situation, hatten sie doch am Mittwoch einen Drei-Tore-Rückstand in einen 6:3-Sieg gegen Herisau umgewandelt. Doch eine wirkliche Reaktion blieb diesmal aus und die Zeit arbeitete für den SC Rheintal. Die Schiedsrichter konzentrierten sich auf Kleinigkeiten, übersahen aber grosszügig Gehässigkeiten, die zur Frustbewältigung eingesetzt wurden. Claudio Engler verschaffte sich mit den Fäusten selber Respekt und wanderte dafür in die Kühlbox. Das Spiel endete mit einem überzeugenden 5:2-Sieg der Rheintaler und so klettern sie wieder auf Platz sechs. Es sind aber nur drei Punkte auf den 11. Platz, da alles ganz nahe beieinander liegt. Das letzte Spiel der Vorrunde ist am 13. November beim Tabellenführer Frauenfeld. Zuvor geht es am nächsten Samstag noch ins Tessin, wo in Ascona die nächste Cuprunde ansteht (Telegramm siehe links oben). (schm)

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