SCR definitiv in Playoffs

EISHOCKEY. Der SC Rheintal holt sich auswärts gegen den EC Wil mit einem 4:3-Sieg drei Punkte. Damit sind die Playoff-Achtelfinals gesichert.

Larissa Binder
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Mit vereinten Kräften sichert sich der SC Rheintal die Playoffs. (Bild: Larissa Binder)

Mit vereinten Kräften sichert sich der SC Rheintal die Playoffs. (Bild: Larissa Binder)

Die Partie begann recht ausgeglichen, weswegen es vorerst nicht zu einem Führungstreffer kam. In der 4. Minute kam Ammann erstmals für die Luchse zum Abschluss, nachdem er die Scheibe aus der eigenen Zone geführt hatte. Goalie Gemperle sicherte den Puck jedoch. Zwei Minuten später tat es ihm Strebel gleich, aber er scheiterte ebenfalls.

Ausgleichstreffer aberkannt

In der 12. Minute folgte dann, was kommen musste: Meier erzielte den Führungstreffer für Wil. Kurz darauf bot sich Moser eine Chance, nachdem ihn Strebel perfekt bediente, aber sein Schuss zog über das Tor. Auch Breitenmoser konnte nicht reüssieren. Wenig später kam Holdener zum Abschluss und die Scheibe überquerte die Torlinie – Jubel in den Rheintaler Reihen. Die Schiedsrichter gaben den Treffer, änderten aber nach langer Diskussion ihre Meinung und aberkannten das Tor. Dafür rächte sich Holenstein mit dem Ausgleich, den er einige Sekunden nach dem Schiedsrichterentscheid auf das Zuspiel von Diener erzielte. Die erste Strafe in der 19. Minute überstanden die Luchse unbeschadet, sie erzielten gar in Unterzahl noch das 2:1 aus SCR-Sicht durch Captain Moser.

Wie das erste Drittel endete, begann das zweite. Strebel knallte die Scheibe nur 16 Sekunden nach Beginn ins Tor. Daraufhin wechselte Wil-Coach Narbel Goalie Gemperle gegen Ex-Luchs Ade aus. Die Rheintaler Druckphase sollte aber durch diese Massnahme noch nicht enden: In der 24. Minute fiel das 4:1 durch Breitenmoser. Die Luchse wurden vor ihrem Ex-Teamkollegen Ade immer wieder gefährlich, ein Treffer wollte jedoch nicht mehr fallen. In der 32. Minute kam Pfennich ungehindert auf SCR-Keeper Lütscher zu und sein Hochschuss liess das Netz zum 2:4 erzittern. Vier Minuten später parierte Lütscher den Angriff von Leu, musste sich im darauffolgenden Boxplay in der 39. Minute gegen Meier aber geschlagen geben. Das gefährliche 3:4 brachte Unruhe ins Spiel.

Drei Punkte nach Widnau

Auch das zweite Rheintaler Powerplay blieb ohne Ausbeute. Eine Schrecksekunde gab es in der 46. Minute, als Hohl den Pfosten traf. Die Wiler wurden fortan öfter gefährlich, aber der Erfolg blieb ihnen verwehrt.