SCR Altach holt den ersten Saisonsieg

Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt: Der SCR Altach hat seine ersten Punkte in der noch jungen neuen Saison geholt. Die Canadi-Elf besiegte Aufsteiger Mattersburg mit 3:1 (1:0).

Remo Zollinger
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VORARLBERGER FUSSBALL. Bis Mitte August mussten sich die Altacher Fans gedulden, ehe sie den ersten Sieg in der Saison 2015/16 feiern durften: Auf drei Niederlagen in Folge reagiert der Rheintaler Bundesligist mit einem 3:1 über Mattersburg.

Altach kontrolliert erste Hälfte

Damit entfernt sich Altach leicht vom Tabellenende, mit nunmehr drei Punkten haben die Altacher zwei Zähler mehr als die hinter ihnen klassierten Teams Wolfsberg und Ried. Obwohl die drei Punkte gefordert waren, stürmte Altach nicht von Beginn weg kopflos nach vorne. Aus der Abwartetaktik resultierte eine ereignisarme erste Halbzeit. Als Prokopic in der 32. Minute nach einem Eckball per Kopf das 1:0 erzielte, war dies beinahe die erste richtige Torchance der Partie.

Allerdings: Altach gelang es auch, die Halbzeit komplett zu kontrollieren. Mattersburg hatte kaum Ballbesitz, und wenn, dann schaute dabei nichts Zählbares heraus. Besser machte es Altach, das vier Minuten vor dem Seitenwechsel ein zweites Tor erzwang: Erneut stand ein Standard am Ursprung des Treffers, diesmal war Pöllhuber mit einem Abstauber erfolgreich.

Mattersburg kommt noch heran

Nach dem Pausentee änderte sich das Spiel zunehmend, denn Mattersburg übernahm unter Druck zusehends das Zepter.

Die Gäste spielten nun aktiver nach vorne und wurden prompt belohnt: Templ verwertete eine sehenswerte Vorlage von Malic (63.) zum 2:1 und sorgte für Zittern in der Schlussphase. Mehrmals wurde Torhüter Andreas Lukse, zuletzt in beneidenswerter Form, geprüft, doch der Altacher Schlussmann hielt dicht. Altach hingegen hatte kaum noch Chancen, die besten davon besass Ngwat Mahop, der gleich zweimal aus aussichtsreicher Position vergab.

Räume genutzt

Als Mattersburg dann immer mehr nach vorne warf, eröffneten sich Altach Räume. Und die Canadi-Elf nutzte dies aus: In der 83. Minute lief Seeger allen davon und sorgte mit dem 3:1 für die Entscheidung – und für kollektive Erleichterung auf dem Schnabelholz. Einen Saisonstart nach Mass erwischte derweil Rekordmeister Rapid Wien.

Rapid Wien beeindruckend

Die Grün-Weissen, die sich in der Champions-League-Qualifikation sensationell gegen Ajax Amsterdam durchgesetzt hatten, stehen nach vier Spielen mit dem Punktemaximum da. Das letzte Husarenstück der Rapidler war ein 5:2-Auswärtssieg im Derby gegen Stadtkonkurrent Austria.

Nach vier Runden hat Rapid bereits acht Punkte Vorsprung auf Ligakrösus Salzburg.