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SCHWINGEN: «Weisch no, früehner»

Das Freundschaftstreffen der ehemaligen Schwinger und einiger Schwingerfreunde am Samstag vor Ostern gehört nun schon fast zur Tradition.
Emil Bürer
Könige und Legenden unter sich: Der als Wirbelwind bekannte Rheintal-Oberländer Ruedi Kobelt (rechts) zusammen mit Schwingerkönig David Roschi. (Bild: Emil Bürer)

Könige und Legenden unter sich: Der als Wirbelwind bekannte Rheintal-Oberländer Ruedi Kobelt (rechts) zusammen mit Schwingerkönig David Roschi. (Bild: Emil Bürer)

Nach dem letztmaligen Treffen vor zwei Jahren in Sigriswil BE wurde der Anlass erstmals in Mels durchgeführt. Rund 90 ehemalige «Böse» und Freunde des schweizerischen Nationalsports fanden den Weg ins Sarganserland.

Für die reibungslose Organisation zeichneten die beiden Melser Eidgenossen Paul Ackermann und Ruedi Suter verantwortlich. Als ehemals oberster Schwinger des Landes beehrte nebst gut zwei Dutzend eidgenössischen Ehrenmitgliedern auch Alt-Obmann Mario John, Mels/Chur das Treffen.

Mit legendären Brüdern Max und Ruedi Kobelt

Mit dabei waren unter anderen auch die ehemals ganz «Bösen» der «Sägmehlzunft», wie die Schwingerkönige David Roschi (La Chaux-de-Fonds 1972), Arnold Ehrensberger (Basel 1977) und Hans Kopp (Sieger des Kilchberger Schwingets 1978). Wollte man die Anzahl Eichenlaub eidgenössischer Prägung der Anwesenden zusammenzählen, so waren es über siebzig. Diese Gruppe der ehemals ganz Starken des Landes wurde angeführt vom Berner Johann Santschi mit fünfmal eidgenössischem Eichenlaub.

Dies sind gleich viele wie auch die legendären Rheintaler Brüder Max und Ruedi Kobelt sowie der Melser Ruedi Suter ihr Eigen nennen können. Dicht dahinter folgen mit Peter Steiger und Kurt Schneiter zwei weitere St. Galler. Aus der Innerschweiz waren unter den Anwesenden die legendären Adi Zurfluh, Paul Bachmann, Sepp Bissig sowie Bruno Jutzeler, Sepp und Walter Wyrsch. Die Berner, ebenfalls mit einer starken «Mannschaft», waren vertreten durch Karl Bachmann, Res Jost, Alfred Fankhauser und Peter Lengacher.

Geselligkeit und Kameradschaft gelebt

Nach dem ungezwungenen Apéro in den Schulanlagen Feldacker und der kurzen, aber prägnanten Vorstellung der Gastgebergemeinde Mels durch Ruedi Suter wechselte die illustre Gästeschar nach Vilters. Nach ausgiebiger Stärkung aus der bekannten Küche des Gasthauses Ilge mit dem vorzüglichem Service blieb – wie es sich unter den Schwingern gehört – auch zum gemütlichen Beisammensein noch genügend Zeit. In Schwingerkreisen sind Geselligkeit und Kameradschaft nicht blosse Schlagworte. Auch verschiedene Gänge der erst abgelaufenen Schwinger-Saison wurden nochmals eingehend diskutiert und fachmännisch kommentiert.

Beim Betrachten des Films vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in St. Gallen 1980 schlug manch ein Schwingerherz um einiges höher. Dabei wurden auch verschiedene Erinnerungen an alte Zeiten wieder wach, in denen bekanntlich ja alles noch viel besser war.

Das nächste Treffen dieser Art findet in zwei Jahren am letzten Märzsonntag 2020 im nidwaldischen Ennetbürgen unter Federführung von Sepp Bissig statt. Im Jahr 2022 findet das Freundschaftstreffen der Schwinger in Hasliberg statt.

Emil Bürer

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