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SCHWINGEN: Saisonhöhepunkt Unspunnen

Am Unspunnen-Schwinget sind aus der Region Beda Coray, SK Mittelrheintal, sowie das Melser Trio Ruedi Eugster, Christian Bernold und Marco Good dabei.
Emil Bürer

Emil Bürer

Die Ausgangslage für den Unspunnen-Schwinget verspricht Spannung auf höchstem Niveau. Am Start sind die 120 besten Schwinger des Landes, davon mehr als ein Drittel Eidgenossen.

Schon die Teilnahme ist ein Karrierehöhepunkt

Der Unspunnen-Schwinget ist mit Sicherheit eine der historischsten und traditionellsten Sportveranstaltungen der Schweiz. Als Fest mit eidgenössischem Charakter folgt es in der Schwingerhierarchie zusammen mit dem Kilchberger Schwinget gleich nach dem Eidgenössischen. Der Anlass findet alle sechs Jahre statt und entsprechend hoch ist sein Stellenwert. Unspunnen 2017 ist die erste grosse Revanche für das Eidgenössische von Estavayer-le-Lac 2016. Schon die Teilnahme bedeutet für jeden Schwinger einen Höhepunkt seiner Karriere. Noch keinem ist es bislang gelungen, das Fest zweimal zu gewinnen. Bei den Schwingerfreun­- den stösst dieser Anlass auf rie­siges Interesse. So gab es keinen öffentlichen Vorverkauf, die Tickets waren nur über die Schwingklubs erhältlich. Dank des Umzugs auf die Höhematte in Interlaken vor sechs Jahren konnte die Zuschauerkapazität auf insgesamt 15000 Zuschauer erhöht werden.

Rheintal-Oberländer Quartett im Sägemehl

Mit Routinier Ruedi Eugster, der bereits vor sechs Jahren am Unspunnen-Schwinget im Einsatz stand, und den beiden erst 21-jährigen Christian Bernold und Marco Good stehen drei Melser im dreiköpfigen NOSV-Aufgebot. Dazu konnte sich mit Beda Coray vom Schwingkub Mittelrheintal ein vierter Rheintal-Oberländer fürs Unspunnen qualifizieren. Auch für den bald 29-jährigen Altstätter Coray (Jg. 1988) ist es die erste Teilnahme an diesem traditionsreichen, seit 1805 durchgeführten Anlass. Eugster ist seit Jahren eine bewährte Stütze nicht nur des Schwingklubs Mels, sondern bis auf NOS-Verbandsstufe. Der 37-jährige Netzelektriker aus Quarten steht diese Saison mit dreimal Eichenlaub zu Buche und konnte damit sein Konto auf insgesamt 44 Kränze äufnen.

Bisher drei Kränze für Beda Coray

Auch die beiden jungen Schwinger Christian Bernold, Walenstadt, und Marco Good, Sargans, konnten diese Saison bereits dreimal vor die Kranzjungfern treten. Beide haben wesentlich an Konstanz gewonnen, nachdem sie ihr Können vorher schon verschiedentlich angedeutet hatten. Alle drei des Melser Trios haben schon oft bewiesen, wozu sie fähig sind. Dasselbe gilt auch für Beda Coray vom Schwingklub Mittelrheintal. Coray konnte dieses Jahr ebenfalls drei Kränze erschwingen, darunter erstmals den NOSV-Teilverbandskranz. Am Unspunnen gibt es keine leichten Gegner und jeder Gang ist harte Arbeit. Mit Ausnahme der wirklich absoluten Spitzenleute kochen alle anderen möglichen Gegner aber auch nur mit Wasser und sind durchaus in Reichweite. Es geht darum, mit dem einen oder andern Exploit über sich hinauszuwachsen und die eigene Haut so teuer wie nur möglich zu verkaufen. Es geht aber auch darum, mit der richtigen Einstellung anzutreten und so zu einer guten NOSV-Mannschaftsleistung beizutragen.

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