SCHWINGEN: Rücktritte und ein starker Nachwuchs

Die erstmals von David Zimmermann geleitete HV des Rheintal-Oberländischen Schwingerverbandes hatte keine «heissen» Geschäfte zu erledigen. Im Mittelpunkt standen die Rücktritte von Fredi Kohler und Beda Coray und der erfolgreiche Nachwuchs.

Emil Bürer
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Routine und Jugend (von links): Der zurücktretende Beda Coray mit den aufstrebenden Jungs Remo Schmid, Johannes Eggenberger, Sandro Eugster und Elias Müller (vorne in der Mitte). (Bild: pd)

Routine und Jugend (von links): Der zurücktretende Beda Coray mit den aufstrebenden Jungs Remo Schmid, Johannes Eggenberger, Sandro Eugster und Elias Müller (vorne in der Mitte). (Bild: pd)

Emil Bürer

79 Stimmberechtigte, darunter gut zwei Dutzend Ehrenmit­glieder, sowie zahlreiche Gäste erschienen zur HV des Rheintal-Oberländischen Schwingerverbandes. Zum ersten Mal begrüsste David Zimmermann als Präsident die Erschienenen.

Ein besonderer Gruss galt Gemeinderat Martin Gabathuler sowie der anwesenden Schwingerprominenz wie Kantonalpräsident Martin Kurmann, seinem Vorgänger Paul Ackermann, Mario John, Alt-Obmann des Eidgenössischen Schwingerverbandes und dem ESV-Ehrenmitglied Ruedi Suter.

Der Verband hat neu beinahe 2000 Mitglieder

Die ordentlichen Geschäfte wurden alle in Minne erledigt. Das Rheintal-Oberländische Verbandsschwingfest in Trübbach unter dem Motto «50 Jahre Schwingklub Wartau» sowie der Rheintal-Oberländische Buebeschwinget in Mels mit fast 400 «Buebe» waren beste Werbung für den Schwingsport.

Der Mitgliederbestand – nun liegt er knapp unter 2000 – konnte wiederum erhöht werden. Besonders erfreulich findet der Verband, dass auch beim Nachwuchs eine Zunahme zu verzeichnen war. Finanzchef Franco Chiani präsentierte einen guten Abschluss, ehe das Programm für das nächste Jahr vorgestellt wurde: Das Verbandsfest 2018 findet am Ostermontag, 2. April, in Thal statt. In Flumserberg wird am Samstag, 9. Juni, das Rheintal-Oberländische Buebeschwinget ausgetragen.

2019 sind Grabs und Widnau dran, 2020 dann Oberriet

Auch die Verbandsschwingfeste für die kommenden Jahre wurden bereits vergeben: An bewährte Organisatoren wie Grabs, wo 2019 die Männerriege für die Austragung zuständig ist oder Oberriet, wo 2020 mit dem Ringerclub Oberriet-Grabs zusammengearbeitet wird.

Das St. Galler Kantonalschwingfest 2019 findet turnusgemäss im Rheintal-Oberländischen Schwingerverband statt, voraussichtlich in Widnau mit dem FC Widnau als Organisator.

Der Nachwuchs bereitet dem Verband viel Freude

Stolz berichtete Jungschwingerbetreuer Marcel Hangartner von den Erfolgen seiner Schützlinge. Der Nachwuchs erkämpfte sich sieben NOSV-Doppelzweige und 61 Kantonal-Zweige sowie Kategoriensiege durch Fabian Bärtsch am NOSV-Nachwuchsschwingfest und Janosch Kobler am Glarner Kantonalen.

Remo Schmid, Jan Mannhart, Urban Raschle, Pascal Pfiffner, Andreas Stauffacher, Elias Müller, Mike Wildhaber, Sandro Eugster und Johannes Eggenberger durften als beste Jungschwinger ihrer jeweiligen Kategorie einen Zinnbecher in Empfang nehmen. Der Nachwuchs bereitet dem Verband viel Freude und gibt zu Optimismus Anlass.

Mit 14 Kränzen erreichten die Aktiven eine zufriedenstellende Bilanz. Dreimal Eichenlaub holte das Quartett Beda Coray, Ruedi Eugster, Christian Bernold und Marco Good.

Zwei erfolgreiche Schwinger haben an der HV ihren Rücktritt bekannt gegeben. Der Altstätter Beda Coray (siehe Zweittext) und Fredi Kohler hinterlassen nicht nur im Rheintal-Oberländischen Verband eine grosse Lücke. Beda Coray vom SK Mittelrheintal erschwang ein Dutzend Kränze, dieses Jahr erstmals den NOSV-Teilverbandskranz.

Fredi Kohler (SK Mels) zeigte schon beim Nachwuchs mit 25 Kategoriensiegen sein grosses Potenzial. Auch bei den Aktiven erreichte er bald einmal erste Erfolge. 25 Kränze, davon fünfmal NOSV-Eichenlaub, kann Kohler sein Eigen nennen. Langwierige Rückenprobleme zwingen den Taminataler nun zum Rücktritt.