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Gian Schmid und Dean Burch kämpften bis nah am Schlussgang

Zwei Rheintaler überzeugten am Schaffhauser Frühlingsschwingfest.

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Gian Schmid (rechts) drückt an die Spitze.

Gian Schmid (rechts) drückt an die Spitze.

Bild: Archiv/ys

(pd/ys) Gian Schmid aus Lüchingen und Dean Burch aus Widnau klassieren sich auf dem zweiten bzw. dem vierten Rang. Die Schwinger mit Jahrgang 2001 und jünger profitieren derzeit von einer U21-Kategorie, weil die älteren Schwinger keine Wettkämpfe bestreiten dürfen. Zum Saisonauftakt, an dem die Jahrgänge 2001 bis 2005 von allen sieben NOS-Kantonalverbänden antraten, mischten zwei Talente des SK Mittelrheintal vorne mit.

Schmid und Burch starteten mit drei blanken Zehnern

Der 20-jährige Dean Burch und der zwei Jahre jüngere Gian Schmid starteten mit je drei blanken Zehnern und gewannen alle ihre ersten vier Kämpfe. Im fünften Gang traten beide um die Teilnahme am Schlussgang an, aber sie verloren ihre Kämpfe: Gian Schmid gegen Werner Schlegel aus Hemberg und Dean Burch gegen den Thurgauer Lars Hugelshofer. Im Schlussgang siegte der Toggenburger Schlegel mit Kurz und holte mit 59,50 Punkten überlegen den Festsieg. Gian Schmid gelang gegen Mario Tschudi der fünfte Sieg des Tages, er klassierte sich mit dem Zürcher Oberländer Gian-Maria Odermatt auf dem geteilten zweiten Rang. Dean Burch stellte zum Abschluss mit This Kolb und beendete den ersten Wettkampf der Saison auf Platz 4b mit Auszeichnung.

Zwei weitere Schwinger mit je drei Siegen

Sieben Schwinger des SK Mittelrheintal standen in Schaffhausen im Einsatz. Jeder von ihnen konnte mindestens zwei Gänge gewinnen. Marc Fallegger aus Oberriet und Maurice Hangartner aus Lüchingen konnten mit je drei gewonnenen, einem gestellten und zwei verlorenen Kämpfen mit den Rängen 11 und 12 ebenfalls überzeugen. Die Auszeichnung verpassten sie indes knapp. Die Altstätter Yanick Weder und Cedric Keller sowie Christian Gasenzer aus Grabserberg hatte ebenfalls einzelne gelungene Auftritte.

«Die Schwingerarbeit meiner Jungs hat mich sehr zufriedengestellt, mit ein wenig mehr Wettkampfglück wäre noch mehr drin gelegen», sagt Marcel Hangartner, TK-Chef des SK Mittelrheital, «drei Schwinger mussten sich wegen kleinen Unachtsamkeiten unter ihrem Wert geschlagen geben.»