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SCHWINGEN: Beda Coray holt eine Auszeichnung

Der Glarner Mitfavorit Roger Rychen gewinnt das Rapperswiler Verbandsfest vor Simon Kid aus Weesen. Rund 1200 Zuschauer erleben bei Traumwetter meist attraktiven Schwingsport. Die Rheintal-Oberländer erkämpfen sich vier Auszeichnungen.
Beda Coray (links), hier im Kampf gegen Patrik Schmid, erschwang sich in Rapperswil eine Auszeichnung. (Bild: pd)

Beda Coray (links), hier im Kampf gegen Patrik Schmid, erschwang sich in Rapperswil eine Auszeichnung. (Bild: pd)

Im starken Feld der 94 angetretenen Aktiven hielten die Schwinger aus dem St. Galler Oberland, speziell die Melser, und dem Rheintal gut mit. Als Bester klassierte sich Christian Bernold (Rang 5b), der sich lediglich von den beiden Glarner Eidgenossen Rychen und Horner das Sägemehl vom Rücken putzen lassen musste. Auch Reto Schlegel bestätigte mit Rang 8b sein Resultat der Vorwoche. Mit der gleichen Punktzahl und ebenfalls drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen klassierte sich Routinier Ruedi Eugster.

Einen Rang hinter den beiden Melsern erschwang sich Beda Coray vom Schwingklub Mittelrheintal eine Auszeichnung. Mit Marco Good und dem noch nicht ganz 17-jährigen Flumserberger Fabian Bärtsch verpassten zwei weitere Melser die Auszeichnung um das «verflixte Vierteli».

Mit drei Siegen und gleich vielen Niederlagen lag der 16-jährige Daniel Schegg aus Oberriet ebenfalls nur knapp hinter den Auszeichnungsrängen.

Roger Rychen überzeugt mit sechs Siegen

Der Eidgenosse Roger Rychen, der schon vor einer Woche am Gibelschwinget siegte, doppelte mit sechs Siegen nach. Dabei profitierte er vom Verletzungspech von Favorit Daniel Bösch, der nach dem zweiten Gang aufgab. Das Notenblatt von Roger Rychen durfte sich dennoch sehen lassen, auch wenn er teilweise bis in die letzte Minute hart kämpfen musste. «Solche Gänge im Frühjahr sind aber im Hinblick auf die Kranzsaison äusserst wertvoll», sagte der Sieger nach dem Schlussgang, den er nach 5:26 Minuten mit Kurz gewann.

Der Weesner Simon Kid beeindruckte bei seinem Comeback nach rund 20 Monaten Pause mit einer grossartigen Leistung. Er qualifizierte sich mit fünf Siegen auf Anhieb für den Schlussgang. Das Gesellenstück lieferte Kid im dritten Gang, als er den Appenzeller Eidgenossen Martin Hersche mit einem herrlichen Gammen platt ins Sägemehl donnerte. Trotz Niederlage im Schlussgang belegte Kid den Ehrenplatz.

Ihrem Status gerecht wurden die übrigen Neu-Eidgenossen. Der wirblige Schwyzer Alex Schuler musste bei vier Siegen nur gegen Daniel Bösch im ersten Gang unten durch. Auch der zweite Glarner Eidgenosse, Peter Horner, begeisterte das Publikum mit seinen Hakenschwüngen. Der Appenzeller Martin Hersche verlor nur gegen die Schlussgangteilnehmer Rychen und Kid, machte aber seine übrigen vier Gegner souverän zu seinen Punktelieferanten. (pd)

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