Schwere Schäden beheben

Auch drei Monate nach den schweren Unwettern von Ende Juni sind die Sanierungsarbeiten an Strassen und Wegen in der Gemeinde Thal noch immer im Gang. Die Überbauung des Gebiets «Arena» nimmt weiter Konturen an.

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Grosser Schaden ist an der Strasse Unterer Rain im Gebiet Hegi-Buriet entstanden. (Bild: gk)

Grosser Schaden ist an der Strasse Unterer Rain im Gebiet Hegi-Buriet entstanden. (Bild: gk)

THAL. Ein grosser Schaden ist an der Strasse Unterer Rain im Gebiet Hegi-Buriet entstanden. Hier hat das Strassentrassee so stark gelitten, dass der Unterbau mittels Holzkasten-System neu aufgebaut und die Strasse auf diese Weise gestützt werden muss. Die Gemeinde als Unterhaltspflichtige für diese Strasse, steht hier in der Pflicht, dieses Teilstück wieder instand zu setzen. Das Sanierungsprojekt konnte nun erstellt werden. Der Gemeinderat erteilte die Baubewilligung am 8. August.

Grundstücksverkauf bewilligt

Die Überbauung des Gebiets «Arena» in Thal nimmt weiter Konturen an. Direkt bei der Einfahrt in das Areal, südlich des Kreisels, stimmte der Gemeinderat im August der Veräusserung von zwei weiteren Grundstücken zu. Die Verkaufsverhandlungen sind derzeit im Gange und stehen kurz vor dem Abschluss. Somit steht auf diesem Areal noch eine einzige Parzelle zum Verkauf. Sie umfasst eine Fläche von 3900 Quadratmetern und befindet sich entlang der Autobahnausfahrt A1.

Kanalerweiterung im Jöhnli

Der Mischwasserkanal im Gebiet Jöhnli ist für die heute vorherrschenden Bedingungen eher knapp dimensioniert.

Im Rahmen der Erarbeitung der generellen Entwässerungsplanung (abgekürzt GEP) bezeichnete der GEP-Ingenieur diese Leitung als «erweiterungsbedürftig». Da in diesem Gebiet verschiedene neue Werkleitungen in einem neuen Trassee verlegt werden, soll die Kalibererweiterung der Mischwasserleitung mit diesen Arbeiten koordiniert werden. Die Arbeiten wurden der Firma Stutz AG aus St. Gallen vergeben, die in die übrigen Bauarbeiten vor Ort bereits involviert ist.

Der Gemeinderat hat Ende Juni 2016 ein allgemeines Fahrverbot auf dem Zollerweg verfügt und diese neue Signalisation vor den Sommerferien in den amtlichen Publikationsorganen veröffentlicht. Das Verbot wurde aus Sicherheitsgründen erlassen. Die Teilstrecke im Bereich der Grundstücke Egli – Brücke – Eugster ist unübersichtlich und eng. Gerade auf der Brücke ist ein Kreuzen zwischen Velos und Fussgängern praktisch nicht möglich. Hier kommt es immer wieder zu heiklen Situationen. Gegen diese verschärfte Signalisation haben mehrere Anwohner in den Gebieten Oberfeld und Lindenstrasse Rekurs beim Kanton erhoben.

In den angrenzenden Wohngebieten regt sich zudem grosser Widerstand von Personen, die gegen das Fahrverbot keinen Rekurs erhoben haben.

Im Zeitraum September und Oktober findet vor Ort ein Augenschein statt, zu dem alle Parteien durch das Departement eingeladen werden.

Aufgrund des grossen Widerstands seitens der Bevölkerung überprüft der Rat das Verbot und klärt mögliche Varianten ab. Die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer soll dabei im Vordergrund stehen. Bis eine befriedigende Lösung gefunden ist, bleibt das Allgemeine Fahrverbot pendent und wird nicht umgesetzt. (gk)

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