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Schweizer Industrie wieder auf soliderem Fundament

Die offiziellen Schweizer BIP-Zahlen zeigten zuletzt eine Dynamik auf, die weit hinter dem Tempo der meisten anderen Industrieländer hinterherhinkt. Im Gegensatz dazu weisen nahezu alle anderen Konjunkturindikatoren auf eine deutlich bessere Entwicklung der Schweizer Wirtschaft hin.

Besonders positive Töne waren zuletzt aus der Uhrenbran­- che zu vernehmen. Dort hatte sich die Situation nach dem Frankenschock zwischenzeitlich dramatisch verschlechtert. Dabei spielten zusätzlich zur starken Währung die Schwäche­phase in den Schwellenländern und vor allem ein Einbruch der Nachfrage aus China eine entscheidende Rolle.

Der Ausblick hat sich im Verlauf des letzten Jahres aber wieder klar stabilisiert. Das vergangene Rekordwachstum liegt zwar in weiter Ferne. Das Exportvolumen zeigt jedoch wieder nach oben. Im Vergleich zu an- deren Industriesektoren hat sich das Geschäftsklima in der Uhrenbranche gegenüber dem Vorjahr am stärksten aufgehellt. Der Ausblick hat sich aber auch in anderen, preissensitiveren Sektoren spürbar erholt.

In allen Sektoren ist der Frankenschock allerdings noch nicht überwunden. Es gibt weiterhin zahlreiche Unternehmen und ganze Segmente, wie beispielsweise die Bekleidungsindustrie, deren Lagebeurteilung nahezu unverändert angespannt ausfällt.

Und in der bereits seit Jahrzehnten unter Druck stehen­- den Druckindustrie hat sich das Geschäftsklima im Vorjahres­vergleich sogar nochmals verschlechtert.

Das Geschäftsklima und vor allem die Margen-Situation in der Industrie sollten sich im restlichen Jahresverlauf insgesamt weiter verbessern. Die globale Nachfrage entwickelt sich in der zweiten Jahreshälfte nahezu unverändert dynamisch. Und darüber hinaus dürfte sich die Abwertung des Frankens verzögert zunehmend positiv auf die Geschäftslage auswirken.

In der jüngsten Umfrage der Schweizerischen Nationalbank unter ihren Geschäftskontakten gab eine grosse Mehrheit der Unternehmen an, noch nichts von der Abschwächung zu spüren. Wenn sich die jüngste Wechselkursentwicklung als nach- haltig erweist, wovon wir aus- gehen, dürfte dies die Lage in der Schweizer Industrie nach einer sehr schwierigen Phase auf breiter Front weiter ent- spannen.

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