Schweizer Feste in Koblach

Die Koblacher Hallenturniere gingen am Wochenende zu Ende. Wie es in den letzten Jahren zur Gewohnheit wurde, schlugen sich die Teams aus dem St. Galler Rheintal gut in Vorarlberg.

Mäx Hasler
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Die Rheinecker C-Junioren (rot), hier beim 1:3 gegen Hohenems, flogen als Gruppenvierte aus dem Turnier in Koblach. (Bild: mäx)

Die Rheinecker C-Junioren (rot), hier beim 1:3 gegen Hohenems, flogen als Gruppenvierte aus dem Turnier in Koblach. (Bild: mäx)

Fussball. Über 400 Mannschaften in 21 Kategorien beteiligen sich an elf Wochenenden an den Koblacher Hallenturnieren, die von November bis Januar ausgetragen wurden. Fast die Hälfte davon kam aus der Schweiz. An den letzten zwei Wochenenden standen die C- und B-Junioren-Turniere auf dem Programm.

Auer spielten gross auf

Im U15-Turnier waren 27 C-Junioren-Mannschaften im Einsatz; 15 aus der Schweiz und davon elf aus dem Rheintal. Während Rheineck, Staad, Widnau I bis III, Montlingen II und Rebstein schon in den Gruppenspielen auf der Strecke blieben, schafften es Au-Berneck I und II sowie Montlingen I und Rüthi ins Halbfinal. Dort war auch für den Koblacher Nachbar Montlingen sowie Rüthi, das drittbeste Rheintaler Team, Endstation. In der zweiten Halbfinal-Gruppe setzten sich die beiden Auer Teams an die Spitze. Hier verabschiedeten sich Brühl und Grabs aus dem Turnier.

In der Finalrunde der sechs besten Mannschaften spielte das erste Au-Bernecker Team gross auf und gewann die Finalrunde mit vier Siegen und einem Remis. Im Spiel gegen das zweite Team gab es einen knappen 1:0-Sieg. Di zweite Au-Bernecker Mannschaft wurde mit drei Siegen und zwei Niederlagen dank dem Sieg in der Direktbegegnung Zweiter vor den punktgleichen Junioren aus Lauterach.

B-Junioren weniger erfolgreich

Im U17-Turnier (B-Junioren) vom letzten Wochenende waren 41 Mannschaften im Einsatz, davon 14 aus der Schweiz, neun aus dem Rheintal und drei aus dem Fürstentum Liechtenstein.

Bei den B-Junioren sah die Bilanz der hiesigen Teams weniger gut aus: St. Margrethen I und II, Montlingen I und II, Rheineck I und II sowie Diepoldsau-Schmitter scheiterten schon in der Gruppenphase. Einzig die beiden Staader Vertreter kamen in die Zwischenrunde der besten 18 Teams. In der Gruppe 3 musste dann auch Staad II als Dritter von sechs Teams die Segel streichen.

Ein Tor fehlte den Seebuben

Die Staader Junioren hatten das Pech, dass mit dem FC Hard, der in 15 Spielen nur eine Niederlage einstecken musste (gegen St. Margrethen) ein Team in der Finalrunde war, das diese nach Belieben beherrschte. Die Harder gewannen alle Finalspiele – und dies völlig verdient, denn sie hatten den grössten Zug aufs Tor und ihre Tore fielen wie Blitze. Ihr Torverhältnis von 20:7 unterstreicht das.

Da konnten die Staader nicht mehr mithalten, obwohl ihnen zu Rang zwei, den Hohenems belegt, nur ein Tor fehlte. Für den Turniersieg wären zwei weitere Treffer (bei der 1:2-Niederlage gegen Hard) nötig gewesen.

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