Schweinerunde auf dem Blattenberg

An Silvester fand auf der bereits legendären «Schweinerunde» in Oberriet ein Lauf der Tour de Cross statt. Auf einer sehr würdigen Strecke begingen Crossläuferinnen und -läufer den Abschluss des Jahres.

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Familien und Bekannte der Sportler waren eingeladen, um ihre Athleten in Aktion zu sehen. Sie waren erstaunt über die sportlichen Leistungen und freuten sich darüber, dass alle Teilnehmenden auf den anspruchsvollen 1,3 Kilometern vollen Einsatz zeigten.

Die Tour de Cross wird organisiert vom KTV Oberriet, dem SVD Diepoldsau-Schmitter, dem STV Oberriet-Eichenwies und dem Verein Rhylauf. Während des ganzen Winters gibt es bis zum Oberrieter Rhylauf am 24. März mehrere Termine. Normalerweise finden die Rennen im Massenstart statt. Zum Abschluss des Jahres liessen sich die Organisatoren aber etwas Neues einfallen: Einzelstart. Die Zeitmessung erfolgte mithilfe von OL-Fingerchips.

Die Entscheidung fiel am Schweinestutz

Auf diese Weise konnte jeder ungestört seinen Rhythmus laufen. Auch die Zwischenzeiten wurden ermittelt, die den Athleten zum Teil interessante Einsichten eröffneten. Es wurde so auch klar, dass die namensgebende Steigung für den Ausgang des Rennens entscheidend war: Die Sieger Sandra Löhrer und Erik Schegg waren auch die Stärksten am Schweinestutz. Sie gewannen das kleine Schweinli: Sandra Löhrer in 1:18 Minuten, Erik Schegg in 1:04.

Für die gesamte Strecke benötigte der für den KTV Oberriet laufende Schegg 5:07 Minuten, womit er einen neuen Streckenrekord aufstellte. Sowohl Noah Künz (5:55) als auch Dario Kluser (5:56) bewältigen die Runde ebenfalls noch unter sechs Minuten. Dario Breitenmoser belegt mit 6:07 Minuten den vierten Rang.

Sandra Löhrer brauchte als schnellste Frau für die 1,3 Kilometer nur zwei Sekunden mehr als sechs Minuten. Samira Bänziger lag als Zweite nur 16 Sekunden zurück, Justine Gamper verlor auf dem dritten Platz etwas mehr als eine Minute auf die Siegerin vom STV Oberriet-Eichenwies.

Löhrer hatte ihre gute Form bereits am Tag zuvor unter Beweis gestellt, als sie beim Altacher Silvesterlauf in der Hauptkategorie auf den dritten Platz lief.

Bei den 11- bis 14-Jährigen setzte sich Andrin Baumgartner (6:25 Minuten) knapp vor Samuel Künz und Jan Geisser durch. Auch in dieser Altersklasse ging der Sieg am Schweinestutz an den Gesamtschnellsten.

Bei den gleichaltrigen Mädchen gewann Janina Geps in 7:17 Minuten vor Nina Leuener.

Die Kategorie «Crossli» war eine Angelegenheit vom Nachwuchsläufern aus Hinterforst. Der neunjährige Joa Gächter brauchte rund sieben Minuten und gewann vor Manuel Mattle. Der Schweinestutzen-Sieg ging ebenfalls an Joa Gächter vor Manuel Mattle.

Mit Suppe und Kuchen die Speicher wieder füllen

Die Zeiten der älteren Läufer, als der Master, dürfen sich ebenfalls sehen lassen: Felix Leuener gewann in 6:34 Minuten vor Heiko Hutter (6:58) und Roland Kluser (8:15). Mit 1:25 Minuten war Felix Leuener am «Stutzen» mit den Eliteläufern in Tuchfühlung!

Im Schätzen war Manuel Mattle der Beste: Er verfehlte die von ihm angesagte Zeit um 15 Sekunden.

Nach der Rangverkündigung konnten die Sportlerinnen und Sportler ihre leeren Speicher wieder mit Suppe und Kuchen auffüllen. Ein toller Wertungslauf fand in gemütlicher Runde seinen Abschluss. (hrm)

Mehr Infos

www. tourdecross.ch