Schwefelhölzer und mehr aus der Geschichte vom Feuermachen

Wie machte der Mensch früher Feuer? Die Ausstellung im Ortsmuseum Rüthi-Büchel gibt morgen Sonntag einen Einblick in die Geschichte des Feuers und der Feuerzeuge.

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Schwefelhölzer. (Bild: pd)

Schwefelhölzer. (Bild: pd)

RÜTHI/BÜCHEL. Eine Zeitlang stellte man Streichhölzer auf der Basis von Phosphor her. Weil diese giftig waren, machte man dann Versuche mit Schwefel. Schwefelhölzer konnten an jeder rauen Fläche entzündet werden. Allerdings konnte auch die Reibung der Schwefelköpfchen aneinander genügen, eine Flamme zu erzeugen. Die ersten Hölzchen wurden in hübschen kleinen Spanschachteln verkauft, später hat man sie dann nur noch in Papier gewickelt. Um sie bei sich zu tragen, füllte man sie in eine kleine Metallbüchse aus Blech, Messing oder gar Silber ab. Ab 1917 übernahm eine schwedische Firma unter Ivar Kreuger dann in vielen Ländern das Monopol für die Herstellung von Streichhölzern.

Welche Methoden man früher kannte, Feuer zu machen, kann man an der Ausstellung «Feuer und Flamme» im geheizten Ortsmuseum Rüthi-Büchel morgen Sonntag ab 14 Uhr sehen. (pd)