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Schulhausbrand am Hochzeitstag

ALTSTÄTTEN. Ein eindrückliches Erlebnis hatte Wisi Untersander an seinem Hochzeitstag im August 1977. Damals chauffierte er Kinder mit dem Schulbus vom Gebiet Baumert ins Schulhaus zum Religionsunterricht.

ALTSTÄTTEN. Ein eindrückliches Erlebnis hatte Wisi Untersander an seinem Hochzeitstag im August 1977. Damals chauffierte er Kinder mit dem Schulbus vom Gebiet Baumert ins Schulhaus zum Religionsunterricht.

Schon von der Anhöhe aus sah er Rauchschwaden aufsteigen. «Sein» Schulhaus Klaus brannte. Dieses war zwar geräumt und die Schüler wurden in anderen Schulhäusern unterrichtet, dennoch merkt man, dass Wisi Untersander noch heute ungehalten wird, wenn er daran zurückdenkt. Er habe die Firma bei deren Schweissarbeiten extra darauf aufmerksam gemacht, dass sich Stroh zwischen den einzelnen Decken befinde. Aber als junger, nicht einmal Dreissigjähriger, sei er nicht ernst genommen worden. Es habe dann in Altstätten grosse Diskussionen gegeben, ob es das Schulhaus überhaupt brauche. Eine Urnenabstimmung zeigte dann aber das Gegenteil: 1980 feierte man die Eröffnung des neuen Schulhauses.

Wisi Untersander war während der Zeit der Ungewissheit aber nicht etwa arbeitslos. Während eines Jahres gab er als gelernter Schreiner Werkunterricht in der Oberstufe. Nach einem pädagogischen Diplom habe damals niemand gefragt. Oder er gab Schreinerkurse für die Lehrpersonen. Oder war ganz einfach «Mädchen» für alles. (sk)

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