Schüler lassen Rosen schenken

Um zu Geld fürs Sommerlager zu kommen, sind Fünftklässler Rosenkuriere. Sie hoffen, dass viele Leute die Möglichkeit nutzen, Bekannten oder Verwandten Rosen bringen zu lassen.

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Eine Rose, heisst es, spricht alle Sprachen der Welt. Die Fünftklässler von Mirjam Debrunner (hinten in der Mitte) ermuntern darum, Rosen zu schenken. (Bild: mt)

Eine Rose, heisst es, spricht alle Sprachen der Welt. Die Fünftklässler von Mirjam Debrunner (hinten in der Mitte) ermuntern darum, Rosen zu schenken. (Bild: mt)

lüchingen. Das ist mal was anderes: Anstatt zum Beispiel Schoggitaler für eine wohltätige Institution zu verkaufen (was freilich ebenfalls als sehr sinnvoll erachtet wird), setzt eine Lüchinger Klasse auf Rosen. In Zweiergruppen gehen die Fünftklässler in ihrer Freizeit von Haus zu Haus. Am Montag haben einige bereits mit ihrer Tour begonnen. Die Frage an alle Lüchinger lautet: «Wollen Sie jemandem in Lüchingen eine Freude bereiten und Rosen schenken?»

Falls ja, beträgt der Preis pro Rose 4 Franken. Lehrerin Mirjam Debrunner sagt, man habe einmal etwas Besonderes machen wollen. Beziehen kann sie die Rosen über eine Kollegin, die als Floristin tätig ist.

Voraussichtlich bis Ende nächs- ter Woche sind die Fünftklässler unterwegs, um Bestellungen entgegenzunehmen, und wohl in der Woche darauf werden die Rosen dann zugestellt.

Sind die Kinder mit der Aufnahme der Bestellungen schneller fertig als geplant, kann die Zustellung der Rosen aber auch früher erfolgen.

Mirjam Debrunner weiss zwar von einer Thurgauer Rosenkurier-Aktion – und auch an der Kanti Heerbrugg hat man sich schon einer solchen Idee bedient. Dass aber Primarschüler Rosen schenken lassen, dürfte im Rheintal ein Novum sein. (gb)