Schön ist’s, wo einem wohl ist

Garten

Bert Stankowski
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Eigentlich ist mein Sitzplatz mein bevorzugter Aufenthaltsort im Garten. Hier sitze ich und ruhe aus, hier esse ich, wenn ich hungrig bin, und trinke mein Bier nach einem heissen Tag. Sitzplätze sollten möglichst abseits vom grossen Trubel erstellt werden. In grossen Gärten werden oft auch mehrere Stellen ausgewählt. So kann man dem Schatten und dem Gemütszustand folgen und sich zurückziehen.

Ein Sitzplatz wird schnell zum viel benutzten Gartenzimmer. Gemütlichkeiten tragen dazu bei, dass man im Garten gern mehr Zeit verbringt. Ein Standort in südwestlicher Lage ist im Frühjahr und Herbst schön warm, im Sommer sind Schatten spendende Gehölze ideal. Wo keine Schattenbäume vorhanden sind, kann für Sonnentage eine lauschige Pergola mit Weinreben oder eine Laube mit blühenden Schlingpflanzen erstellt werden. Kletterrosen duften tagsüber, Geissblätter am Abend und in der Nacht. Natürlich sind solche Schattenspender auch bei den Tieren im Garten beliebt. Vögel nisten im Geäst und Insekten besuchen die zahllosen Blüten, um Nektar und Blütenstaub zu ernten. Je abwechslungsreicher ein Garten ist, umso beliebter ist er: Bei Mensch und Tier gleichermassen!

Trotzdem muss beim Anlegen solcher Plätze auch einiges beachtet werden. Bäume und Sträucher sowie Hecken und Mauern benötigen einen gewissen Grenzabstand, um die Nachbargrundstücke nicht zu beeinträchtigen. Ich empfehle Ihnen darum dringend in der Gemeinde nachzufragen, wie diese Punk­- te jeweils gehandhabt werden. Denn von Kanton zu Kanton, von Gemeinde zu Gemeinde sind die Regeln anders. Es wäre doch schade, wenn durch unsere Wohlfühl-Oasen die Nachbarn gestört würden und Ärger entstünde. Gartenlauben bedürfen ebenfalls in vielen Gemeinden Bewilligungen. Grundsätzlich müssen feste Installationen bewilligt werden; mobile, einfach verstellbare Gebilde dagegen nicht.

Geniessen Sie den Sommer: Schön ist es dort, wo man sich wohlfühlt!

Bert Stankowski

Weisslingen

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