SCHIESSEN: Goldener Kanonendonner

Die Modellkanoniere der SPS Altstätten belegten an der Schweizer Meisterschaft in Lenzburg alle Podestplätze. Andi Mosch verteidigte seine drei Goldmedaillen aus dem Vorjahr.

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Total abgeräumt haben (v. l.) Ronny Klien, Hohenems, Andy Mosch, Oberriet, Benno Büchel, Lüchingen, und Herbert Grad, Thal. (Bild: S. Schneider)

Total abgeräumt haben (v. l.) Ronny Klien, Hohenems, Andy Mosch, Oberriet, Benno Büchel, Lüchingen, und Herbert Grad, Thal. (Bild: S. Schneider)

Das hat es wohl noch nie gegeben. An der Schweizer Meisterschaft im Schiessen mit Modellkanonen räumten die Vertreter aus dem Rheintal total ab. Es ist allgemein bekannt, dass der Alt­stätter Schiessstand Hädler eine Hochburg für Schwarzpulverschützen ist.

Nochmals eine Steigerung zur Heim-WM

Dies bezeugen unter anderem die acht Podestplätze an der Heim-Schweizer-Meisterschaft vom letzten Jahr. Drei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen, dachte man damals, sei wohl das höchste der Gefühle. Es kam aber noch besser.

In Lenzburg räumten die ­Mitglieder der Schwarzpulverschützen Altstätten sämtliches Edelmetall ab. Allen voran der zurzeit beste Schweizer Kanonier Andi Mosch aus Oberriet, der seine drei Siege aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Zudem verbesserte er sich mit 480 Punkten, gleich viele wie der Sieger, in der vierten Kategorie noch vom dritten auf den zweiten Rang.

Kurze Kanone 25 Meter: Hart umkämpft

Sieger dieser laut Vereinspräsident Benno Büchel am härtesten umkämpften Kategorie kurze Kanone 25 Meter ist Klubkamerad Ronny Klien aus Hohenems, der vor einem Jahr den zweiten Platz belegte. Klien schoss zudem noch Silber und Bronze. Büchel selber punktete in allen vier Kategorien. Drei zweite und ein dritter Platz zeugen noch immer von der Treffsicherheit des Altmeisters.

Die Rheintaler strahlen um die Wette

Das Dutzend voll an Podestplätzen machte mit einem zweiten Rang Herbert Grad aus Thal. Bernhard Schmied aus Safnern (zweimal), Arnold Engensperger aus Rorschach und Gabriel Gerner aus Eschen verpassten mit ihren vierten Rängen das Podest knapp. Dass die siegreichen Rheintaler am Schluss um die Wette strahlten, müsste eigentlich nicht sonderlich erwähnt werden.

Allen voran Vereinspräsident Benno Büchel, der sich über den Erfolg des jüngeren Kollegen Mosch mehr freute als über seine eigene gute Leistung.

«Ich denke, unsere seriöse Vorbereitung und unser regelmässiges Training hat sich aus­gezahlt. Dass es praktisch eine Rheintaler Meisterschaft geworden ist, kommt wohl daher, dass wir uns gegenseitig recht fordern. Besonders freut mich, dass sich vermehrt jüngere Vereinsmitglieder in den Vordergrund schiessen», so das Fazit des Vereinsvorsitzenden. (mäx)

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