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SCHIESSEN: Bereit für die Schweizer Meisterschaft

Andi Mosch und Beat Thöni von den ­Schwarzpulverschützen Altstätten werden Doppelsieger.
Doppelsieger Beat Thöni in Altstätten im Pulverdampf seiner Kanone, die ihn auch an der Schweizer Meisterschaft zu einem Favoriten werden lässt. (Bild: Mäx)

Doppelsieger Beat Thöni in Altstätten im Pulverdampf seiner Kanone, die ihn auch an der Schweizer Meisterschaft zu einem Favoriten werden lässt. (Bild: Mäx)

Im Vorfeld der Schweizer Meisterschaft, die am 14. Oktober in Lenzburg stattfindet, hat im Kleinkaliber- und Schwarzpulverstand Hädler in Altstätten ein Internationaler Wettkampf im Modellkanonen-Schiessen stattgefunden. Mit einem grossartigen Erfolg für die einheimischen Kanoniere, denn 12 der 15 Podestplätze wurden von Mitgliedern der SPSA belegt.

Mosch siegt einmal sogar mit Punktemaximum

In der Kategorie K1, 25 Meter, Kanonenlänge 80 Zentimeter, zeigte Andi Mosch vor einigen interessierten Zuschauern, dass er zu Recht zu den besten Modellkanonieren der Schweiz gehört.

Der Oberrieter, der an der letztjährigen Schweizer Meisterschaft dreifach auftrumpfte, gewann mit dem Maximum von 500 Punkten vor Verbandspräsident Urs Niggli aus Weiningen, 490, und Walter Gächter aus Höri, 480 Punkte. In der 50-Meter-Distanz doppelte Mosch nach und gewann mit 440 Punkten vor Klubkollegin Milena Klien, Hohenems, 400, und Niggli, 380 Zähler.

Thöni dominiert mit der kurzen Kanone

Auch die beiden Siege mit der kurzen Kanone, 40 Zentimeter, bleiben im Rheintal respektive im Fürstentum. In der 25-Meter-Distanz gewann Vereinsmitglied Beat Thöni aus Triesen mit 490 Punkten vor Milena Klien, 480, und Ramon Saluz, Walzenhausen, 470 Zähler. In der anspruchsvollen 50-Meter-Kategorie wies Thöni mit 390 Punkten die beiden Klubkollegen Landsmann Gabriel Gerner, Eschen, 370, und Arnold Engensberger, Rorschach, 330 Zähler, in die Schranken.

Nicht recht auf Touren kamen die beiden bekannten Standardgewehrschützen Josy und Marinus Kuonen aus Au. Die Greenhörner mit der Kanone klassierten sich vorläufig noch im Mittelfeld. Wer die beiden ehrgeizigen, leidenschaftlichen Schützen, die in der Schweiz fast jeden Schiessstand kennen, aber kennt, weiss, dass die Kuonens diese «Schmach» nicht auf sich sitzen lassen werden.

Erbarmenswerte Piraten

In der Plauschkategorie Seeschlacht, wo es galt ein Piratenschiff mit drei Böllern zu versenken, hatte ausgerechnet eine Landratte das beste Zielwasser getrunken. Ramon Saluz aus Walzenhausen gewann mit 30 Punkten vor Beat Thöni und dem Oberrieter Christoph Steger. Mosch als Vierter musste zwei Fehlschüsse beklagen. Ein Masttreffer, der das Schiff manöverier­unfähig macht, gab 20, ein Treffer in die Kapitänskajüte zehn und ein Treffer in die Schiffsplanken fünf Punkte.

An der kommenden Schweizer Meisterschaft könnte sich der Wind aber wieder drehen, denn die Konkurrenz aus dem Aargau oder aus Bern mit Urs Niggli, Jürg Brand, Laupen, oder Walter Gächter, Höri, dürften den Rheintalern das Schlachtfeld nicht kampflos überlassen. (Mäx)

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