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SCHIESSEN: 100 Rheintaler weniger

Am Feldschiessen im Rheintal ging die Teilnehmerzahl von 1167 auf 1068 zurück. Neue Schützenkönige sind Reinhard Iseli (SG Au-Widnau) im Gewehr- und Roman Camenisch (SV St. Margrethen) im Pistolenschiessen.
Gerhard Huber
Andreas Göldi, Rhodmeister der Rhode Lienz, zeigte grosses Geschick beim Schiessen. (Bild: Ulrike Huber)

Andreas Göldi, Rhodmeister der Rhode Lienz, zeigte grosses Geschick beim Schiessen. (Bild: Ulrike Huber)

Gerhard Huber

Beim jährlichen Feldschiessen waren auch diesmal zahlreiche Besonderheiten zu beachten. Geschossen wurde nur mit Ordonnanzmunition, die von der Eidgenossenschaft zur Verfügung gestellt wird.

Es waren keine Probeschüsse auf die Scheiben erlaubt, die nicht rund waren, sondern eine Torsoform darstellten. Jeder Schütze hatte nur 18 Schüsse abzugeben. «Sicherheit wird natürlich ganz gross geschrieben», wie Albert Hasler, Präsident des im Oberrheintal organisierenden Schützenvereins Rüthi-Büchel hervorhob. Geschulte Waffenmeister prüften jedes Gewehr darauf, dass es ausserhalb des eigentlichen Schiessstandes nicht geladen war.

Anders als Sportschiessen ein geselliger Anlass

Mit den eigentlich vollautomatischen Gewehren, die beim Feldschiessen auf Einzelschuss umgerüstet sind, wurde auf 300 Meter Entfernung geschossen. Die Auswertung erfolgte vollelektronisch, sodass jeder Schütze seine Treffsicherheit sofort am Display überprüfen konnte. «Dazu ist das Feldschiessen, wie auch das obligatorische Schiessen, immer auch ein geselliger Anlass, anders als beim Sportschiessen, wo die Schützen meist gleich wieder gehen», so Albert Hasler weiter, der auch wusste, woher die Bezeichnung «Feldschiessen» stammt. «Früher hatte man keine festen Schiessstände, sondern hat wirklich aus einem Strohlager heraus geschossen», sagt er.

Neue Sieger auf beide Entfernungen

Das 136. Feldschiessen brachte wieder beachtliche und sehr ausgeglichene Ergebnisse. Und neue Sieger auf beiden Distanzen. Nachdem in den letzten drei Jahren Niklaus Wenk vom SV Hub-Hard jeweils der Beste mit dem Gewehr auf die 300 m war, errang dieses Jahr Reinhard Iseli von der SG Au-Widnau mit 69 Punkten den Titel eines Rheintaler Feldschützenkönigs. Dabei setzte er sich gegen vier weitere punktgleiche Schützen durch, da er mit Jahrgang 1948 der älteste der Ex-aequo-Platzierten war.

Bei den Pistolenschützen auf 25 m gewann Roman Camenisch vom SV St. Margrethen punktgleich vor Titelverteidiger Hans-Peter Kobelt von der SG Au-Widnau.

Resultate vom Feldschiessen publizieren wir morgen Dienstag.

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