SC Rheintal tritt gegen einen Gegner mit Aufwärtstrend an

Der SC Rheintal spielt morgen Samstag um 17 Uhr auf der offenen Eisbahn Eselriet gegen den Tabellensiebten Illnau-Effretikon.

Martin Köppel
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Auch Illnau-Effretikon wird mit allen Mitteln versuchen, dem Leader Rheintal Punkte wegzuschnappen, zumal der siebte Tabellenrang täuscht und die Zürcher Unterländer in den letzten Spielen aufholten. (Bild: Hanspeter Köppel)

Auch Illnau-Effretikon wird mit allen Mitteln versuchen, dem Leader Rheintal Punkte wegzuschnappen, zumal der siebte Tabellenrang täuscht und die Zürcher Unterländer in den letzten Spielen aufholten. (Bild: Hanspeter Köppel)

EISHOCKEY. Der SC Rheintal ist im letzten Spiel gegen die Reserven von Herisau zwar gestrauchelt, obwohl Headcoach Capaul sein Team immer wieder vor Nachlässigkeiten warnte. Othmar Capaul bleibt aber optimistisch: «Verlierer bleiben nach einer Niederlage liegen, Sieger stehen wieder auf. Wir werden wieder aufstehen.»

Leistungsträger enorm wichtig

Nun bleibt zu hoffen, dass die Leistungsträger Schuster und Kappenthuler bis am Samstag wieder fit sind, um das Spiel aus der Defensive noch effektvoller zu gestalten. Es scheint, dass die Gefahr von den hinteren Rängen kommt (wie am Dienstag). Der SCR sollte sich auf diese Gegner einstellen, die das Spiel nur zerstören und auf Konter lauern.

Der Eishockey-Club Illnau-Effretikon setzt Massstäbe in der Jugendförderung und bildet Nachwuchstalente gezielt aus. Nach wie vor ist jedoch die erste Mannschaft das Aushängeschild des Clubs und steuert viel zur Popularität und dem Ansehen des Vereins bei. Ein strategisches Ziel von ihnen lautet: An der Spitze der 2. Liga oder gar in der 1. Liga mitspielen. Der momentane Tabellenrang sieht aber noch nicht nach Spitze aus und Illnau-Effretikon kann nicht zufrieden sein. Daher wird es kein leichtes Unterfangen für die Rheintaler auf der noch immer offenen Eisbahn im Eselriet in Effretikon.

Gegner verstärkte sich

TK- und Sportchef Andy Plüss sagt: «Erwähnenswert bei EIE ist, dass man nach einigen schlechten Startspielen bereits wieder Sommer (1 Tor, zwei Assist im Spiel gegen St. Gallen) reaktiviert hat, dadurch ist die Mannschaft in der Zwischenzeit erstarkt.»

So konnten sie im Spiel unter der Woche in Grüsch dem HC Prättigau zwei Punkte abzwacken (1:2). Im Penaltyschiessen war Alexander Krstic der Matchwinner, weil er auch das 1:1 bewerkstelligte.