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SC Rheintal ringt bis zum Schluss

Im Auswärtsspiel gegen den SC Prättigau-Herrschaft bewiesen die Rheintaler wieder mal ihren Kampfgeist, aber konnten ihre Kontrahenten schliesslich nicht bezwingen. In einem Showdown bis zur letzten Minute musste sich der SCR geschlagen geben.
Larissa Binder
Auch im letzten Drittel war der Kampfgeist der Rheintaler zu spüren. (Bild: Archiv/rez)

Auch im letzten Drittel war der Kampfgeist der Rheintaler zu spüren. (Bild: Archiv/rez)

Bereits nach 12 Sekunden wurden die Rheintaler Reihen zum ersten Mal wachgerüttelt. Den ersten Angriff der Gastgeber konnte Keeper Metzler aber sichern. Wenige Momente darauf dann ein zweiter Angriff, der jedoch nur das Gehäuse traf und nicht im Netz landete. Die Bündner blieben zwar persistent, aber nun war auch der SCR auf der Lauer. In der siebten Minute gab es ein erstes Powerplay für den SCR, das leider ohne Abschluss verblieb.

Die erste Hälfte des ersten Drittels bot sehenswerte und schnelle Szenen, in denen sich aber beide Teams nicht in eine optimale Abschlussposition spielen konnten. In der 13. Minute folgte dann eine doppelte Unterzahl für die Rheintaler, in der sie sich über eine Minute nicht aus dem eigenen Drittel zu befreien vermochten. Sie machten ihren Job jedoch gut, vor allem auch Keeper Metzler, der die Gäste im Spiel hielt und nach 75 Sekunden nervenaufreibender doppelter Unterzahl die Scheibe sicherte und seinen Teamgenossen somit ein kurzes Aufatmen ermöglichte. Als dann in der 17. Minute wieder eine Strafe gegen die Rheintaler ausgesprochen wurde, klingelte es im Tor – und die Heim­- mannschaft ging in Führung. Kurz vor Drittelsende kassierte der SCR erneut eine Strafe für 2×2 Minuten, was ein über dreiminütiges Boxplay zu Beginn des zweiten Drittels bedeutete.

SCR setzt zur Aufholjagd an

Dieses ging eine ganze Weile gut, Metzler fischte die Scheibe sogar einige Male aus der Luft, musste sich aber 30 Sekunden vor Abschluss der Strafe geschlagen geben: 0:2. In der 26. Minute war es jedoch ein Rheintaler, nämlich Renato Engler, der den SCR erlöste und den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte. Über 20 Spielminuten nach dem ersten Powerplay folgte dann ein zweites für den SCR. Hier wurde schön gespielt, ein gelungener Abschluss, der das Netz zum Zappeln brachte, blieb jedoch aus. Die Pläne der auswärtsspielenden Rheintaler gingen hier nicht ganz auf, zweimal befreiten sich die Bündner aus dem eigenen Drittel. Beim zweiten Mal – nach Ablauf der Strafe – kam ein Schuss eines Bündners gefährlich nahe, nämlich erneut an den Pfosten. Gut eine Minute vor Drittelsende folgte dann der Ausgleich, erneut durch Renato Engler. Dieser Treffer versprach Hochspannung im Schlussdrittel, in dem sich beide Teams sicher nichts schenken würden.

Ergebnis war dem Hockeygott überlassen

Diese Voraussage fand ihre Berechtigung. Die beiden Mannschaften büssten weder an Energie noch an Tempo ein und gaben zum Schluss nochmals alles. Eine Unterzahl zu Beginn des letzten Drittels überstanden die Gäste unbeschadet. Wenig später standen sie wieder nur zu viert auf dem Eis, was die Bündner zu nutzen vermochten: Die Rheintaler mussten das 2:3 hinnehmen. In der 49. und 54. Minute wären die Chancen im Powerplay nicht schlecht gestanden, das Glück stand aber nicht auf der Seite des SCR. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit führte schliesslich zum 2:4 in der 56. Minute. Die Rheintaler gaben aber nicht auf und blieben hartnäckig vor dem gegnerischen Gehäuse – am beharrlichsten war wohl wieder Renato Engler, denn er fand schliesslich den Abschluss zum 3:4. Lag nun der Ausgleich oder gar ein Sieg noch drin? Dies befürchtete auch HCP-Coach Dusan Halloun und nahm sein Time-out. Auch das Time-out von SCR-Coach Roger Nater 24 Sekunden vor Schluss konnte den Spielstand nicht mehr ändern.

Fazit: ein sehr schnelles, energiereiches Spiel mit zwei motivierten Teams; den Sieg hätten sicher beide verdient, der Hockeygott hat sich aber für die Bündner entschieden.

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