SC Rheintal gastiert beim Schlusslicht

Wenn der SCR am Samstag zum Spiel beim EHC St. Gallen antritt, sind die Rollen klar verteilt: Rheintal ist als Zweiter Favorit, St. Gallen als Letzter Aussenseiter.

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Pascal Obrist gehörte im Vorbereitungsspiel, in dem der SCR den EHC St. Gallen mit 6:4 besiegte, zu den Torschützen. (Bild: pd)

Pascal Obrist gehörte im Vorbereitungsspiel, in dem der SCR den EHC St. Gallen mit 6:4 besiegte, zu den Torschützen. (Bild: pd)

Zur letzten Vorrundenpartie tritt der SC Rheintal am Samstag in der Lerchenfeldhalle gegen das aktuelle Schlusslicht, den EHC St. Gallen, an. Ob das Gastspiel in der Kantonshauptstadt wirklich zu einem Selbstläufer wird, muss sich erst noch weisen, denn die St. Galler waren schon in der Vorbereitung ein unbequemer Gegner und verlangten den Rheintalern alles ab. Schliesslich gewann der SCR das Testspiel aber doch mit 6:4.

In der Meisterschaft hatten die Hauptstädter bisher wenig Glück. Sie gewannen nur zu Hause gegen den anderen Aufsteiger, den Club da Hockey Engiadina, mit 6:3. Den vierten Punkt holten sie bei einer Niederlage nach Verlängerung gegen Lenzerheide-Valbella.

Die St. Galler wehrten sich in den meisten Spielen lange brachen dann aber bei steigender Aussichtslosigkeit ebenso regelmässig ein und kassierten klare Niederlagen. So auch am letzten Samstag in Kreuzlingen, wo sie bis zur Spielhälfte nur drei Powerplaytreffer hinnehmen mussten, am Schluss aber mit dem heftigen Resultat von 0:11 das Nachsehen hatten. Der angekündigte Wechsel von Trainer Kevin Schüepp zum Erstligisten Uzwil dürfte bei den St. Gallern auch nicht gerade einen Motivationsschub bewirken. Schüepp spielte übrigens 1999/2000 eine Saison lang beim SCR und übernimmt seinen Heimclub auf die nächste Saison hin.

Den Rheintalern läuft es viel besser: Sie haben sich beim letzten Heimspiel warmgeschossen und den HC Prättigau-Herrschaft mit einer 7:3-Packung nach Hause geschickt. Vor dem Spiel in St. Gallen gibt es – auch deshalb – keine Diskussion über die Favoritenrolle, die eindeutig das Team aus dem Rheintal trägt. Trotzdem muss es von Beginn weg konzentriert spielen und unnötige Strafen vermeiden.

Zuletzt hat das sehr gut funktioniert; das Team harmoniert, die Defensive strahlt Sicherheit aus und die Stürmer begeistern mit ihren Kombinationen das Publikum. In St. Gallen hoffen sie, an die jüngsten Leistungen anknüpfen zu können und den nächsten Sieg einzufahren. Spielbeginn im Lerchenfeld ist am Samstag um 17.30 Uhr. (scr)