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SC Rheintal bleibt zu Hause ungeschlagen

Auch nach drei Heimspielen hat noch kein Gegner in der Aegeten gewonnen: Der SCR wahrte dank eines 2:1-Sieges gegen Uzwil die Ungeschlagenheit in der eigenen Halle. Die Entscheidung in einem aufregenden, teils hektischen Spiel fiel in der 55. Minute.
Sepp Schmitter
Vor dem von Valentin Bauer (verdeckt) bestens bewachten Uzwiler Tor gab es für die Rheintaler häufig fast kein Durchkommen. Adrian Ströhle (unten links) gelangen trotzdem zwei Tore. (Bild: Sepp Schmitter)

Vor dem von Valentin Bauer (verdeckt) bestens bewachten Uzwiler Tor gab es für die Rheintaler häufig fast kein Durchkommen. Adrian Ströhle (unten links) gelangen trotzdem zwei Tore. (Bild: Sepp Schmitter)

Das Spiel war eine reine Nervensache und nichts für schwache Gemüter, musste der SC Rheintal doch bis zur letzen Sekunde um die Punkte bangen. Den fast 400 Zuschauern, die trotz schönstem Sommerwetter in die Eishalle pilgerten, wurde viel Spektakel geboten. Beide Teams legten von Anfang an ein hohes Tempo vor, und es gab jede Menge brenzlige Situationen auf beiden Seiten.

Das erste von trotzdem nur drei Toren fiel in der neunten Minute. Adrian Ströhle traf zum 1:0, indem er ein Zuspiel von Renato Engler verwertete. Beim 1:0 blieb es bis zur ersten Drittelpause, auch, weil die Rheintaler aus drei Überzahlsituationen keinen Nutzen ziehen konnten.

Viele Strafen, aber keine Tore im zweiten Drittel

Der Mittelabschnitt war ein Abnützungskampf, in dem die Mannschaften selten einmal beide in Vollbestand auf dem Eis standen. Immer wieder gab es Strafen, Tore fielen aber keine.

Das neue Reglement bringt vor allem die Torhüter in Stress, denn der Grat zwischen Puck-Sicherung und Spielverzögerung ist äusserst schmal. So darf der Goalie den Puck ausserhalb des Strafraums nur blockieren, wenn er unmittelbar von einem Gegner bedrängt wird – was immer das auch heissen mag. Gibt er die Scheibe rasch frei, um das Spiel schnell zu machen, muss sie frei bleiben und darf nicht nochmals gehalten werden.

Genau ein solches Vergehen brachte Rheintals Ramon Metzler eine Zweiminutenstrafe wegen Spielverzögerung ein.

Daneben gab es viele weitere Strafen, wovon die meisten für harmlose Vergehen ausgesprochen wurden. Eine hatte es aber in sich: Uzwils Yves Breitenmoser checkte seinen letztjährigen Rheintaler Stürmerpartner Damian Holenstein gegen den Kopf. Er bekam dafür zwei plus zehn Minuten Zeit zum Abkühlen. So konnte er auch die Gäste-Strafbank auf der Aegeten besuchen – die andere Seite kennt er aus seinen vier Jahren beim SCR dank seiner Einsatzfreude ja sehr gut.

Ströhles zweites Tor bringt die Entscheidung

Im Schlussdrittel boten die Teams dann nochmals alles, was Eishockey so attraktiv macht. In der 43. Minute glich Lipp für die Gäste aus Uzwil aus, und alles begann von vorne. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide und hätte auf beide Seiten kippen können. Doch die Torhüter, Rheintals Ramon Metzler und Uzwils Valentin Bauer, hielten ihre Teams immer wieder mit schönen Paraden im Spiel.

Erst in der 55. Minute war es erneut Adrian Ströhle, der das dritte und letzte Tor des Abends erzielte. Er verwertete ein Zuspiel von Damian Holenstein und führte die Entscheidung herbei.

Es bleibt hochspannend bis zur Schlusssirene

Die Schiedsrichter liessen nun viel laufen und waren sparsam mit weiteren Strafen. Sie waren aber auf dem Posten, als Uzwil alles auf eine Karte setzte, den Goalie aus dem Spiel nahm und ihn durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. Die Gäste kamen dann einmal mit einem so hohen Tempo in die Zone der Rheintaler, dass ein Angreifer abseits zurückgepfiffen wurde. Weil der Scheibenführer aber weiterspielte und sogar aufs Tor schoss, wurde das als Unsportlichkeit taxiert und mit zehn Minuten Strafzeit geahndet. Weil das darauffolgende Bully weit vom Rheintaler Tor entfernt stattfand, konnten die Hausherren nochmals durchschnaufen. Anbrennen liessen sie dann nichts mehr, und so brachten die Luchse die drei Punkte ins Trockene.

Mit acht Punkten aus den ersten fünf Partien stehen sie auf dem unerwarteten fünften Platz. Am nächsten Samstag geht’s für den SCR zum punktelosen Schlusslicht nach Reinach.

1. Liga, Ost

SC Rheintal – EHC Uzwil 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)

Widnau, KEB Aegeten – 385 Zuschauer – SR: Rüegg; Kobza/Dufner.

Tore: 9. Ströhle (Engler) 1:0, 43. Lipp (Reinmann) 1:1, 55. Ströhle (Holenstein) 2:1.

Strafen: Rheintal 5 x 2 Minuten, Uzwil 10 x 2 und 2 x 10 Minuten.

Rheintal: Metzler; Gschliffner, Sabanovic, Engler, Bartholet, Ströhle; Knöpfel, Manser, Bodemann, Holenstein, Stoop; Stieger, Berweger, Lenz, Binder, Pfeiffer; Thurnherr, Kuster.

Uzwil: Bauer; Grigioni, Steiner, Breitenmoser, Lipp, Reinmann; Hohl, Bischof, Jäppinen, Bleichenbacher, Broder; Klopfer, Niggli, Seiler, Odermatt.

Weitere Resultate: Wetzikon – Reinach 10:4 (4:2, 3:2, 3:0), Herisau – Pikes 1:4 (0:0, 0:3, 1:1), Frauenfeld – Argovia 5:4 (1:1, 2:1, 2:2), Arosa – Wil 8:2 (2:2, 2:0, 4:0), Prättigau – Bellinzona 6:3 (1:2, 2:1, 3:0).

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