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Sandsteine bleiben vermisst

Jolanda Riedener

Thal Dem Hobbywinzer Max Tanner wurden 300-Kilo-Steine geklaut. Nun hat er Hinweise erhalten: Der Diebstahl stehe in Zusammenhang mit Vandalen. Er rechnet aber nicht mehr damit, die Steine wieder zu bekommen.

In der Nähe des Restaurants ­Steiniger Tisch hatte Max Tanner Sandsteine gelagert. Damit wollte der Hobby-Rebbauer eigentlich nur zwei Tage später eine Stützmauer in der Nähe seines Rebberges reparieren. Doch dazu kam es nicht, die Steine wurden geklaut. Kurz nach der Schilderung des Vorfalls in der Zeitung meldete sich ein Wanderer aus Walzenhausen bei Tanner. Dieser hat ihm von einer Steinablagerung in der Nähe des Heldsbergs in St. Margrethen berichtet. «Die Menge der Steine passt, aber die Steinart ist nicht aus Thal», sagt Tanner. Er hatte die Steine gratis vom Thaler Steinbruch erhalten, deshalb habe er auch auf eine Anzeige bei der Polizei verzichtet. Er habe verschiedene Rückmeldungen erhalten, sagt Max Tanner. Da­runter auch einen weiteren Hinweis: Nur einige Meter vom Ort entfernt, an dem er die Stei­ne lagerte, fand er drei seiner Sandsteine bei der Feuerstelle in der Nähe des «Steinigen Tisches». Kurz vor dem Verschwinden der Steine hätten dort wohl eini­- ge Personen unangemeldet ge­feiert. Tanner vermutet daher einen Zusammenhang mit dem Verschwinden der Steine. Er hat die Hoffnung aufgegeben, die Steine wieder zu bekommen. Einen Zettel, in dem er sich an die Diebe wendet, hat er inzwischen abmontiert.

Jolanda Riedener

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