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SÄGESPORT: Beim Sägen top

Gust Segmüller und Köbi Hensel haben an der Schweizer Hand- und Waldsägemeisterschaft erfolgreich abgeschnitten. Und sie wären noch besser gewesen, wäre der Sprint zur Zeitauslösung nicht gewesen.
Max Tinner
Rheintaler Kranzsäger: Köbi Hensel (links) aus Au und Gust Segmüller aus Lüchingen. (Bild: Max Tinner)

Rheintaler Kranzsäger: Köbi Hensel (links) aus Au und Gust Segmüller aus Lüchingen. (Bild: Max Tinner)

Max Tinner

Nicht mal eine Sekunde fehlte Gust Segmüller aus Lüchingen kürzlich an den Schweizer Hand- und Waldsägemeisterschaften auf den Erstplatzierten in der Kategorie Senioren, die es an dieser Schweizer Meisterschaft erstmals gab.

Segmüller ist überzeugt, dass er den Sieg nicht beim Sägen verpasst hat, sondern bei der Zeitauslösung. Diese liegt nämlich beim Wettkämpfer selbst: Mit einem Schlag auf einen Knopf löst er die Zeitmessung aus, mit einem zweiten beendet er sie. Dazwischen wird gesägt, je eine Scheibe ab beiden Enden eines etwa 17 Zentimeter starken Fichtenstamms. Und dann sind da eben auch noch die drei, vier Meter Distanz, die zwischen dem Zeitauslöseknopf und dem Stamm, an dem gesägt wird, zurückgelegt werden müssen. Und die machten nach Ansicht Segmüllers die Differenz auf den Sieg aus. Einmal kurz gestrauchelt, und schon hat man eine halbe Sekunde oder noch mehr verloren.

Auch in der Elite hätte es für den Kranz gereicht

17 Sekunden und 92 Hundertstel war die Zeit Gust Segmüllers. 17 Sekunden und 21 Hundertstel betrug die Zeit des Kategorienersten Jakob Herger aus Flüelen. Mit seiner Zeit wäre Segmüller sogar noch bei den Elitesägesportlern kranzberechtigt gewesen: Nur drei Elitesäger waren mit Zeiten um 16 Sekunden schneller als Segmüller (und Herger).

Im Doppel mit seinem Vereinskameraden Köbi Hensel aus Au gewann Segmüller noch einen weiteren Kranz.

Ein Ast bremste Segmüller und Herger aus

Die beiden Rheintaler platzierten sich mit 31 Sekunden und sieben Hundertsteln im vierten Rang von 13 klassierten Teams, und dies, obwohl sie das Pech hatten, im einen Scheibenabschnitt einen Ast zu erwischen, was stets Zeit kostet. Auch hier galt es, zwei Scheiben abzusägen; für den Doppelwettkampf ist der Stamm mit rund 33 Zentimetern etwa doppelt so dick wie im Einzel.

Im Einzelsägen lief es Köbi Hensel etwas weniger gut als Gust Segmüller. Mit 27 Sekunden und 46 Hundertsteln reichte es ihm gerade für den elften Rang von 16 in seiner Kategorie Startenden.

Die Rheintaler Sägesport-Freunde sind in der Szene bestens bekannt. 28 Meistertitel haben sie schon geholt; 14 davon gehen aufs Konto Gust Segmüllers, sei es als Einzelwettkämpfer oder im Doppel mit Köbi Hensel.

Die Schweizer Hand- und Waldsägemeisterschaft wurde dieses Jahr im Baselbieter Dietisberg ausgetragen, vor rund 2000 Zuschauern. Von den Sägesport-Freunden Rheintal traten wegen diverser Terminkollisionen der anderen Sportsäger nur Segmüller und Hensel an.

Hinweis

Mehr zum Sägesport auf

www.saegesport-freunde.ch

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