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Verbindungsstrasse zwischen Vorarlberg und der Schweiz: Beide S18-Varianten sind technisch machbar

Um die Boden­beschaffenheit auf den möglichen Trassees der S18-Varianten zu prüfen, wurden bis Juni 178 Kernbohrungen und 224 Rammsondierungen durchgeführt.
Kurt Latzer
Nächstes Jahr wollen die Verantwortlichen entscheiden, welche der beiden Varianten sie realisieren wollen. Die «alte» S18-Variante brachte der österreichische Verfassungsgerichtshof 2006 zu Fall. (Skizze: pd)

Nächstes Jahr wollen die Verantwortlichen entscheiden, welche der beiden Varianten sie realisieren wollen. Die «alte» S18-Variante brachte der österreichische Verfassungsgerichtshof 2006 zu Fall. (Skizze: pd)

Am Dienstag haben der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner und Hartwig Huf­nagel, Vorstand der Asfinag (Autobahnen- und Schnellstrassen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft), an einer Medienkonferenz gesagt, die Entscheidung über das S18-Trassee falle 2020. Der früheste Baubeginn für die seit bald 60 Jahren viel diskutierte Verbindungsstrasse zwischen Vorarlberg und der Schweiz sei 2025.

Zur Auswahl stehen eine 7,5 Kilometer lange Strasse samt Tunnel unter dem Natura- 2000-Schutzgebiet (Variante Z) sowie eine 8,6 Kilometer lange Ostumfahrung der Markt­gemeinde Lustenau. Laut der Projektleitung wurde in zahl­reichen Untersuchungen geprüft, ob die Strassen wie vorgesehen überhaupt machbar sind. Laut Wallner und Huf­nagel seien beide Varianten machbar, «wenn auch technisch anspruchsvoll», wie der Asfinag-Vertreter sagte.

Spatenstich für «Rheintal Mitte» noch dieses Jahr

Der Landeshauptmann appellierte an die Gegner des Projektes, nicht in den Verhinderungsmodus zu fallen. Er erinnerte an die 40000 verkehrsgeplagten Bewohner im unteren Rheintal sowie die 6000 Personen, die täglich über die Grenze pendeln.

Bis 2025 investiere die Asfi­nag in Vorarlberg 454 Millionen Euro, einen Teil davon in die neue Autobahn-Anschlussstelle Rheintal Mitte. Der Spatenstich für dieses Projekt erfolge noch in diesem Jahr.

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