Rüttimann hat im Final 1,70 m knapp gerissen

LEICHTATHLETIK. Mit ihrer persönlichen Bestleistung von 1,72 m hatte sich Fiona Rüttimann an den europäischen Jugendspielen (EYOF) in Tiflis für den Final der Top 12 qualifiziert.

Yves Solenthaler
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Im EYOF-Final in Tiflis (Georgien) konnte Fiona Rüttimann ihre Leistung der Qualifikation nicht wiederholen. (Bilder: Swiss Olympic)

Im EYOF-Final in Tiflis (Georgien) konnte Fiona Rüttimann ihre Leistung der Qualifikation nicht wiederholen. (Bilder: Swiss Olympic)

LEICHTATHLETIK. Mit ihrer persönlichen Bestleistung von 1,72 m hatte sich Fiona Rüttimann an den europäischen Jugendspielen (EYOF) in Tiflis für den Final der Top 12 qualifiziert. Am Donnerstagabend lief es aber nicht mehr wie gewünscht: Die Widnauerin übersprang zwar die Anfangshöhe (1,65 m) im ersten Versuch, riss die auf 1,70 m gelegte Latte aber dreimal.

Mühe mit dem Anlauf

Um ein olympisches Diplom (Top 8) zu gewinnen, hätte die Leichtathletin des LC Brühl 1,74 m springen müssen. Damit hat sie nach der Finalqualifikation insgeheim geliebäugelt. Nach dem Wettkampf sagte sie aber: «Auch mit dem zehnten Platz an den olympischen Jugendspielen Europas kann ich absolut zufrieden sein.»

Im Final hatte Fiona Rüttimann Mühe mit der Gestaltung ihres Anlaufs: «Die Kurve bin ich viel zu sehr ausgelaufen, was Auswirkungen auf Absprung und Abstand hatte.» Die Anfangshöhe von 1,65 m meisterte sie dennoch souverän und im ersten Anlauf. Und auch über 1,70 m hätte die Latte mit ein wenig Glück einmal oben bleiben können: «Ich habe jedes Mal nur sehr knapp gerissen.»

Den Anlauf wird Fiona Rüttimann nächste Woche mit ihrem Trainer Markus Schaffer nochmals genauer anschauen. Sie ist weiter zuversichtlich, die angestrebten 1,73 m – ihre Körpergrösse – noch in dieser Saison springen zu können. Schon wenige Minuten nach dem Wettkampf in der georgischen Hauptstadt dachte Rüttimann an die unmittelbare Zukunft: «Mein Fokus ist nun auf die Schweizer Meisterschaft der Aktiven gerichtet, die bereits in einer Woche in Zug stattfindet.»

Stolz auf EYOF-Teilnahme

In die Schweiz zurückgeflogen ist die Delegation von Swiss Olympic erst gestern Vormittag. Das bedeutet, dass Fiona Rüttimann am Freitag und Samstag Zeit hatte, um andere Wettkämpfe anzuschauen: «Jugend-Olympia ist sehr speziell: Man kommt schnell mit anderen Athleten ins Gespräch.» Die EYOF-Teilnahme sei eine «super Erfahrung gewesen, auf die ich stolz bin».

Fiona Rüttimann sagt, sie sei um eine Erfahrung reicher: «Und diese hilft mir beim Meistern der nächsten Wettkämpfe bestimmt.»

Fiona Rüttimann: «Kurve zu sehr ausgelaufen.»

Fiona Rüttimann: «Kurve zu sehr ausgelaufen.»

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